Song „Familiar“ – für Hochsensible

Ein Song für Hochsensible von Rebekka Adam.
Mit Text in deutscher Übersetzung
Sie ist ein Singer \ Songwriter
Sowohl der Text, die Stimme, die Musik
und die Stimmung passen sehr gut zum Thema Hochsensibilität

Rebekka Adam – Singer/Songwriter

Freie Deutsche Übersetzung vom Originaltext „Familiar“ aus dem Englischen. Ein Song zum Thema Hochsensibilität für Alle Gleichgesinnten die sich, wie ich, bereits auf der Reise befinden, dieses „Anders-Sein“ nicht als Last sondern als Gabe und Chance zu betrachten, um sich dadurch besser zu verstehen und anderen Menschen zum Segen zu werden.

Warum widerstrebt es dir gewöhnlich zu sein und dich den Normen anzupassen,
und warum hast du das Gefühl immer wieder durchs Raster zu fallen?
Glaub mir, es geht mir ähnlich…

Und warum ertappst du dich von Zeit zu Zeit dabei,
eine Bitte aus Höflichkeit nicht auszuschlagen,
anstatt selbstbewusst zu deinen Grenzen zu stehen?
Warum fühlst du dich oft so fehl am Platz und du spürst,
wie es Dir schwerfällt, dich der Masse anzupassen,
ohne dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren?
Glaub mir, es geht mir ähnlich…

Ich lade dich dazu ein, inmitten deiner Ohnmacht,
aufzustehen und neue…

Ursprünglichen Post anzeigen 276 weitere Wörter

Advertisements

Hochsensibilität und Grenzen

  • Grenzen geben Raum und ermöglichen, in sich zu ruhen.
  • Grenzen ermöglichen, die eigene Intuition wahrzunehmen.
  • An den Grenzen Anderer kannst Du Dich orientieren.
  • Grenzen sind etwas Natürliches und geben Sicherheit.
  • Wenn wir die Grenzen der Anderen akzeptieren, übernehmen wir Verantwortung für uns.
  • Wir zeigen Anerkennung und Wertschätzung gegenüber dem anderen Menschen, wenn wir seine Grenzen respektieren.
  • Ohne Grenzen lösen wir uns auf und sind irgendwann „nicht mehr wahrnehmbar“, sowohl für uns und für die Anderen.
  • Offenen Herzens durch die Welt zu gehen „und“ Grenzen zu setzen, ist zeitgleich möglich.
  • Grenzen können auch liebevoll gesetzt werden.
  • Förderliche Erziehung der Kinder bedeutet immer auch Grenzen zu setzen.
  • Hochsensible Menschen haben häufig Schwierigkeiten, zu erkennen, wo ihre Grenzen liegen.
  • Es geht beim „Grenzen setzen“ nicht darum, dass jemand Dich mag, da dies eh nur die individuelle, persönliche Wahrnehmung aufgrund der eigenen Erfahrungen, Themen und Erlebnisse widerspiegelt.
  • Es geht bei „Grenzen setzen“ darum, dass man Dich gut behandelt.

Empfehlung: Wie Sie sich zentrieren, Grenzen setzen und gut für sich sorgen: http://high-sensitive-socialwork.de/praxisratgeber-zum-thema-grenzsetzung/

 

bis.hierher.und_.nicht_.weiter_Rolf.Sellin

Kreative Wege der Achtsamkeit

Auch die Versenkung bzw das Eintauchen
in die eigene Kreativität finde ich heilsam…
Egal ob Du malst, fotografierst, tanzt, schreibst,
singst … und dann ganz bei Dir bist,
hilft Dir Dich zu fokussieren.
Manchmal gelingen sogar so kleine Kunstwerke.

Wichtig sind wohl weniger die Ergebnisse …
Das “nicht denken“ ist nicht einfach…
den Geist und Körper Achtsam
im hier und jetzt zu halten,
dafür haben wir „täglich“ eine Chance.
So, wie im Artikel beschreiben,
kann dies Freude bereiten .

Ürsprünglicher Artikel vom Blog hochsensibilitaetinfo.wordpress.com von Susanne Bossert

https://hochsensibilitaetinfo.wordpress.com/2018/02/12/kreative-wege-der-achtsamkeit/

Hochsensibilität – Hochsensitivität

Für Hochsensible aber auch für sehr viele andere Menschen ist es meiner Erfahrung und Ansicht nach von Bedeutung die eigene Achtsamkeit zu stärken, um mehr in der eigenen Mitte und im Hier und Jetzt wieder anzukommen. Wenn jemand den gegenwärtigen Augenblick wirklich vollkommen wahrnimmt, ist er oft auch dadurch in der Lage die schönen freudvollen Aspekte des Lebens viel intensiver zu spüren und wahrzunehmen.
Hochsensiblen fällt dies oft auch leicht aufgrund ihrer intensiven Wahrnehmung, vorausgesetzt sie schaffen es wirklich in der Gegenwart zu sein und nicht von all ihren Gedanken und inneren Bildern abgelenkt oder geschwächt zu werden.

Wenn Sinneseindrücke achtsam wahrgenommen werden, kann sich eine Verbindung mit der jeweiligen Umwelt entwickeln. Sich selbst als Person mit allen Gefühlen und Bedürfnissen wahrzunehmen ist notwendig, um mehr bei sich selbst anzukommen und um sich selbst besser kennenzulernen. Durch Achtsamkeit sich selbst gegenüber ist im Laufe der Zeit mehr Bewusstsein für das…

Ursprünglichen Post anzeigen 836 weitere Wörter

Positive Emotionen befreien und helfen die eigene Verwundbarkeit als Chance zu begreifen

verena.kast.sturm

Laut Verena Kast befreien uns positive Emotionen wie Freude, Spaß, Begeisterung und Leidenschaft und helfen uns, die eigene Verwundbarkeit nicht nur auszuhalten, sondern sie als Chance zu begreifen. Nicht selten erwachsen unsere Interessen aus Verletzungen oder Entbehrungen. So werden wir überhaupt erst fähig, mitfühlender mit anderen und mit uns selbst zu sein.

Also haben wir es selbst in der Hand: Wenn wir kreativ sind, können wir Probleme besser bewältigen. Wir lernen etwa, mit Ängsten und Krisen gelassener umzugehen, oder entdecken hinter unserer Verletzlichkeit unsere zarte Seite. Kreativität fördert aber vor allem die Entfaltung unserer Persönlichkeit.

Impulse von Verena Kast eine Jung’sche Analytikerin

„Freude ist eine der wichtigsten Ressourcen, die wir haben. “

„Wenn alles Scheiße ist, verändert man auch nichts“

„Man darf der äußeren Welt nicht verloren gehen. Und der inneren auch nicht.“

 

Körperlicher und seelischer Schmerz und Heilung

Beim letzten Blogartikel Empfehlung Youtube Video Fülle und meine Meinung zur Intuition

habe ich angefangen von mir und meiner Lebensgeschichte etwas zu erzählen.

„Menschen lieben Geschichten“

Auch ich lese sehr gerne von Lebenswegen und Bewältgungsstrategien, aber auch vom Spaß und Humor, die Andere verbreiten.

Social Media und das Schreiben eines Blogs finde ich hinreißend. Ich freue mich, dass ich mittlerweile mit Vielen vernetzt bin und auch Ihre Artikel lesen, kommentieren und teilen kann. Ich finde, damit ist sehr viel Kreativität verbunden. Ich bin  über diese Möglichkeit sehr dankbar. Also ich bin Euch, den Lesern dankbar. Das ist ein Geben und Nehmen, wie ein grosser Tauschbasar des Lebens.

Ich bin das erste Mal länger krank und funktioniere nicht, bin eingeschränkt. Seit Februar 2017 habe ich körperliche Schmerzen. Ich gönnte mir dennoch die Teilnahme am Symposium Hochsensibilität und habe meine Begeisterung zu Ausdruck gebracht: Hochsensibilität – Es ist etwas in Bewegung Symposium Hochsensibilität in der Psychotherapie

Für das nächste Symposium HS 2018 bei der Akademie Heiligenfeld habe ich mich leider abgemeldet, da ich seit Ende August 2017 bis heute im Januar 2018 krank geschrieben bin.

Mich gesund oder krank fühlen, betrachte ich mehrperspektivisch.

„Gesundheit ist kein Zustand, sondern ein lebenslanger Veränderungs- und Lernprozess, der bewusst zu gestalten ist“ Familientherapeut und Coach Dr. Matthias Lauterbach

Die Situation als Kind ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt.

Meine frühe Kindheit war schwierig. Ich möchte hier nicht alles genau erzählen. Das Kinderbuch „Matilda“ von Roald Dahl beschreibt humorvoll ein Kinderleben. Es ist ein Buch für Kinder.  Bei namenstests habe ich vor einigen Tagen ein Analysespiele auf Facebook durchgeführt.  Das Bild ist das Ergebnis und passt gut zu meinem Selbstbild, das ich mittlerweile von mir habe. Dass ich zaubern kann, habe ich mir als Kind gewünscht und mir vorgestellt. 😉

Hier ist eine Zusammenfassung: „Matilda saß auf ihrem Platz in der zweiten Reihe und sagte kein Wort. Ein sonderbares Gefühl tiefer Ruhe und Sicherheit senkte sich über sie, und plötzlich merkte sie, dass sie sich vor nichts und niemandem auf der Welt mehr fürchtete.
Matildas Verstand ist so hell und scharf, dass er selbst den beschränktesten Eltern auffallen müsste. Nur sind Matildas Eltern leider beschränkter als beschränkt. Schlimmer noch ist ihre Schuldirektorin: Frau Knüppelkuh hasst alle Kinder und macht ihnen das Leben zur Hölle. Doch da entdeckt Matilda, dass sie nicht nur ein Wunder-, sondern auch ein Zauberkind ist. Auf ihre Eltern und die fiese Frau Knüppelkuh warten böse Überraschungen …“

Es geht um Themen wie Ungerechtigkeit, Machtmissbrauch, Gewalt, Betrug, Freundschaft, Loyalität und Liebe.  Auch wenn Matilda von dem eigenen Umfeld Steine in den Weg gelegt werden, geht sie ihren Weg, indem sie auf ihr Herz hört. Alte Rollenklischees und Denkmuster meiner Vergangenheit , die besagen, dass ein Mädchen weder (kognitiv) etwas zu leisten im Stande sei noch dürfe und einzig brav auf das achtzugeben habe, was man ihm sage, werden durch Matilda widerlegt und über Bord geworfen. So siegt am Ende das Gute.

Psychisch hatte ich während der letzten 2 Jahre so einiges zu verkraften. Meine Exfreundin ist im März 2016 überraschend für Alle und für sie selbst verstorben.  Eine Freundin vor ihr hat einen sehr treffenden Text für sie geschrieben: „Für Michaela“ Weil ihr Lebenskampf und der Tod einerseits so unendlich traurig ist, habe ich eine Trauerseite eingerichtet. Ich bin mir sicher, dass ich hier darüber schreiben kann, weil das Wichtigste für Sie war, gerade in Bezug ihrer Lebensdramatik  beachtet zu werden. Jedenfalls war es damals für mich eine enorme Anstrengung, dass Sie einen Trauergottesdienst bekommt. Sie war im christlichen Sinne gläubig und hätte diesen Abschied nicht bekommen, wenn ich nicht darum gekämpft hätte. In der Zeitung stand über sie  „ … Wegen der Erkrankung habe ich spät studiert“, lächelt sie und erinnert sich gern. Diplom-Pädagogin war sie schließlich geworden. Ihr Job: Beratung von Frauen, die in Bedrängnis waren. Als Rückschlag empfand sie, dass sie 2009 „vollberentet“ wurde, mit 980 Euro im Monat. Sie hätte lieber weiter gearbeitet. … “… Trotz ihrer schweren Erkrankungen zerfließt sie nicht in Selbstmitleid, sondern ist für andere da, die in Not sind: „Ich arbeite ehrenamtlich bei einer Lebensberatungsstelle.“

Zu mir ein paar Infos: Ich hatte während der letzten Jahre Mehrfachbelastungen von außen. Im Januar 2017 ist mein 90 jähriger Vater gestorben und ich kümmere mich im gewissen Maß um meine pflegebedürftige Mutter. Beruflich bin ich in Teilzeit im Sozialen Bereich Begleitung, Beratung, Training und ca. 80 Prozent Verwaltung tätig. Heute ist es häufig so, dass Schreibtisch Arbeit so ein großer Teil ist. Das nervt mich. Jetzt während meiner Krankschreibung verhält sich mein Arbeitgeber sehr korrekt, womit ich nicht gerechnet habe. Ich glaube, dass es möglich ist, eine passende Nische im beruflichen Bereich zu finden. Die habe ich auch nebenberuflich (als Coach) gefunden. Da ich mittlerweile mutig meinen Weg gehe, begegne ich meinen inneren Widerständen und scheinbaren anderen Hindernisse. Ich bin zufrieden mit meinem Leben.

Meine körperlichen Scherzen sind einerseits durch einen Bandscheibenvorfall und eine folgende Nervenentzündung, auch verstärkt durch eine Schonhaltung, entstanden. Die andere Seite ist,  ich bin einfach einige Monate wegen der Krisen über meine Grenzen gegangen.

Schmerzen sind relativ. Du selbst empfindest sie – je nach Situation, deinem Fokus und deinem Allgemeinzustand – verschieden stark und intensiv und kannst besser oder schlechter damit umgehen. Wie Ihr vermutlich wisst: Ich bin hochsensibel. Mir hilft es, zu wissen, dass es Hochsensibilität und viele andere hochsensible Blogger gibt, die sich für das Thema einsetzen. Ich nehme Symptome und Signale meines Körpers früher wahr und ignoriere sie nicht. Ich besitze also eine Art Frühwarnsystem. In grossen Lebenskrisen verfügen Hochsensibile über eine besonders hohe Resilienz. Also auch ich.

Um trotz meines Leidens immer wieder Lebensmut zu schöpfen, erarbeite ich mir eine Übersicht eine Art Metasicht auf die Dinge. Ich schaue von oben in innerer Distanz auf den Sachverhalt.

Ich habe mir ein Bild zusammengestellt.  Es heißt „Dem Schmerz die Stirn bieten.“ Auch für andere Krisen kann das Bild angepasst und ausgedruckt werden. Wenn Du drauf klickst, müsste die jpg-Datei in einem eigenen Fenster aufgehen.

Das Thema Schmerzlinderung habe ich aufgeteilt in vier Rubricken.

„Schmerzlinderung durch psychologische Ansätze“  „Schmerzlinderung durch Medikament(e)“ „Schmerzlinderung durch Körperliche Behandlungsansätze“ und „Schmerzlinderung durch Unterstützung von Helfern“

Also bitte nicht falsch verstehen, ich suche hier keinen Helfer oder halte das Bild für den Königsweg.

Jede / Jeder hat ihre / seine indiviuelle Bewältigungsstrategie.

Zwischen dem psychischen und dem physischen Befinden besteht allerdings generell eine sehr enge Beziehung.

Um aus dem Teufelskreis der Schmerzverstärkung zu kommen, führe ich jetzt ein Schmerztagebuch.

Ein Buch für die Seele lese ich aktuell. „Jetzt spüre ich das Leben wieder (mit Praxis-CD): Achtsamkeitsübungen bei chronischen Schmerzen, Krebs und anderen schweren Erkrankungen. Mit einem Vorwort von Jon Kabat-Zinn. von Elana Rosenbaum“ Hier ist der Link zum Buch:

Ich kenne mich mit Meditation und Achtsamkeit zwar soweit aus, habe hier ein Buch von einer Person vorliegen, die selbst sehr „krank“ ist. Elana Rosenbaum war selbst krebskrank und schreibt aus eigener Erfahrung.  Sie zeigt, wie es gelingen kann, eine schwere Diagnose zu verarbeiten, mit sich achtsam umzugehen und wie man die Veränderungen akzeptieren kann. Ein tröstliches und glaubwürdiges Buch, ein Meisterwerk der Einfachheit, Klarheit und Fürsorglichkeit.

Aus dem Buch, Seite 176, Kapitel Verlust und Trauer:

„In der Stille können wir ein Gefühl der Offenheit erfahren, das den Blickwinkel erweitert und uns mehr Gelassenheit schenkt. Je nach unserem Glaubenssystem können wir so die Präsenz Gottes oder der Liebe spüren.“

„Die wahre Natur des Geistes ist wie der Himmel,

wie der Raum: ohne Zentrum, ohne Grenzen, ohne Ziel.“

Shabkar Rinpoche

 

 

 

Empfehlung Youtube Video Fülle und meine Meinung zur Intuition

 

Das YouTube Video Fülle finde ich genial.

Zentral ist meines Erachtens das Vertrauen in die eigene Intuition: „Ich hab’s doch gewusst!“ oder „Hätte ich nur auf meine innere Stimme gehört!“, das kennt wohl jeder Mensch. Die intuitive Wahrnehmung ist ein ganz natürlicher Aspekt des Menschseins. Einsteigerinfos

Das Wort “ Intuition“ hat seine Wurzeln im Lateinischen: „intueri“ bedeutet so viel wie „hineinsehen, „anschauen“ und „erkennen“. Wenn ich in mich hineinlausche und in mich hineinspüre, kann ich mich nicht an starre Regeln orientieren und bin bei meinen Entscheidungen auf mich selbst verwiesen. Es ist ein Gefühl für das Richtige, das Stimmige, das mich im Moment leitet, ohne genau zu sagen können, warum.  Unser Umgang mit der Intuition, spiegelt den Kern unserer Persönlichkeit wider. Die Frage nach der Intuition führt zu der Frage: „Wer bin ich?“

Immer dann, wenn unser Intellekt und unser Verstand überfordert sind und die Zügel aus der Hand geben, besteht die Chance, mit unseren intuitiven Fähigkeiten in Kontakt zu kommen.

Damit meine ich nicht, dass der Verstand nur hindert. Der Verstand kommt erst hinterher wieder ins Spiel, um das Gefundene zu prüfen.   Ich habe 1998 bei Carla van Hartskamp ein Jahr „Intuitionstraining“ „absolviert“ und erkenne Vieles davon im Video Fülle wieder. Die Stimme, Text und die Visualisierung empfinde ich sehr stimmig und empfehlenswert . Die Inhaberin  Alexandra Sorgenich vom Institut in Köln hat eine mehrjährige Ausbildung in diesem Bereich. Mehr unter www.intuitionstraining.org oder bei Facebook https://www.facebook.com/intuitionstraining . Ein Hinweis: Die Arbeit beim Institut für Intuitionstraining dient ausschließlich der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und ersetzt unter keinen Umständen den Besuch beim Schulmediziner oder eine psychotherapeutische Behandlung.  Zu Beginn war für mich die tägliche und regelmäßige Übung „Erdung und Erdenenergie“ sehr zentral.  Durch diese Übung habe ich die Verbindung mit meinen Füßen wieder gespürt.  Meine Aufmerksamkeit wurde so in den unteren Körperbereich gelenkt und das sogenannte Wurzelchakra wurde mir bewußt.  Durch die Übung erfuhr ich wieder die Verbindung zur Erde, die alte Energien aufnimmt, sie umwandelt und mir im Augenblick das gibt, was ich gerade brauche. Zum Thema Fülle, fällt mir das Füllhorn ein. Ein Füllhorn ist mit Blumen und Früchten gefüllt und steht für Fruchtbarkeit, Freigebigkeit, Reichtum und Überfluss.  Ich bin davon überzeugt,  dass der Weg hin zur Intuition, uns zu einem prallgefüllten inneren und äußeren Füllhorn führt.  Im Zusammenspiel mit den intuitiven Fähigkeiten mit den Verstandeskräften steckt ein ungeheures Potenzial.

„Was wirklich zählt, ist Intuition“ Albert Einstein

Hochsensibilität und Stille

manchmal-brauchen-hochsensible

Hochsensibel zu sein, bedeutet mehr Ruhe zu benötigen, um nicht mit Reizen überflutet zu werden.

Wenn Hochsensible unscheinbare Geräusche und Geräuschquellen als laut, die kleinsten Gerüche bemerken, in einem Raum „alles“ mitbekommen, wie Gespräche, Stimmungen, Konflikte der Mitmenschen wahrnehmen, d. h. die Sinne Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten und Fühlen sind einfach durch die vielen Reize überlastet. Zudem kommen Reize aus dem Körperinneren wie z.B. Schmerzen, Unwohlsein, Stress, … , ist STILLE und Leere einfach eine unglaubliche Entlastung. Viele Menschen können Stille nicht ertragen, sie haben Angst sich dann mit sich selbst auseinander setzen zu müssen.

„In unserer reizüberfluteten Welt ist es nicht immer leicht sensibel oder empfindlich zu sein. Gerade in westlichen Kulturkreisen wird »Sensibilität« oft mit Eigenschaften verknüpft, denen schnell ein negatives Image anhaftet. Wird jemand als »sensibel« beschrieben, denkt man gerne an Empfindlichkeit, Labilität oder Gefühlsduselei – die in Gegensatz zu Stärke, Charakterfestigkeit und Vernunft gesetzt werden.“ Quelle: http://high-sensitive-socialwork.de/hochsensibilitaet-teil-1-hochsensibel-bloss-empfindlich/

Wenn hochsensible Menschen sich das Recht nehmen, regelmäßig inne zu halten und  alleine in Stille zu sein, dann einsteht mit der Zeit eine innere Stärke wie Selbst-Gespür, Körperbewusstsein und Selbstbewusstsein.
In der Stille werden manchmal Verbindungen möglich:

„Friede beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.“ (Thich Nhat Hanh)

„In dir ist eine Stille und Zuflucht,
in welche du zu jeder Stunde eingehen
und bei dir daheim sein kannst.“  ( Siddhartha, Hermann Hesse)