Arbeiten macht Spass oder Zukunft der Arbeit

„Viele Leute kommen zu mir als Therapeut, in der Hoffnung, sich selbst verändern zu können, ihre Angst zu bewältigen, ihre Eheprobleme oder was auch immer: Sie möchten von mir wissen, wie sie ihr Leben besser in den Griff bekommen können.

Wenn aber ein Künstler zu mir kommt, will er wissen, wie er die Welt verändern kann.“ Milton Wexler, Jurist und Psychoanalytiker (1908-2007)

 

„‚Analysieren‘ ist der Ausdruck für alle Vorgänge, die das Ziel haben, die Selbstkenntnis des Patienten verbessern.“ So schreiben es die Psychoanalytiker Ralph Greenson (1911-1979) und Milton Wexler 1969 im International Journal of Psycho-Analysis. Zum Analysieren gehören die Konfrontation, die Klarifizierung, die Deutung und das Durcharbeiten.

Die Herausforderungen, die die weltweite Zukunft und ebenso die digitale Zukunft mit sich bringt, sind mit klassischen Herangehensweisen nicht mehr lösbar, da sie auf behindernden Prinzipien fußen:

  • Kontrolle
  • Ungleichheit der Beteiligten
  • Kommando und Unmündigkeit
  • Reaktives Handeln
  • Fremdbestimmtes Handeln

Viele Menschen schleichen wie Zombies zur Arbeit und der Höhepunkt ihres Tages ist die Vorfreude auf den Feierabend oder das nahende Wochenende. Was für eine Verschwendung von Lebensenergie.

ABER gerade JETZT erleben wir einen sehr spannenden Umbruch in der Arbeitswelt – und zwar über alle Branchen hinweg.

„Selbst in Krankenhäusern, wo klassischerweise starre Hierarchien herrschen, ist ein Wandel zu beobachten.“

Ein Grund dafür ist aus Sicht der Expertin ein Wertewandel bei den Mitarbeitern. „Durch Fachkräftemangel und demografischen Wandel haben Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt eine stärkere Macht bekommen“, sagt Prof. Michaela Moser, Autorin des Buches „Hierarchielos führen„. „Viele möchten sich nicht von einem Chef vorschreiben lassen, was sie zu tun haben. Da müssen sich Unternehmen anpassen.“

Die Lösung, die weiter bringt, ist:

»Hört auf zu arbeiten!« fordern Anja Förster und Peter Kreuz und meinen damit nicht, dass wir uns alle ab sofort in die Hängematte legen sollen, sondern dass wir uns unsere Arbeit zurückerobern als Teil unserer Identität. Erst wenn wir wieder lieben, was wir tun, und aus Überzeugung arbeiten, erst wenn wir nicht mehr auf Kosten anderer Erfolg haben, werden wir das tun, was wirklich zählt.

„Alles beginnt mit einer Selbst-Analyse: Inspiriert mich meine Arbeit, lässt sie mich wachsen und fordert sie mich heraus? Habe ich die Möglichkeit, meine individuellen Talente und Stärken in die Arbeit einzubringen und macht es mir überwiegend Freude? Oder ist es eher eine Art Tauschgeschäft: Arbeitskraft gegen Geld bis zum 65. Lebensjahr, das ich hoffentlich erreiche – und zwar möglichst lebendig. Wenn Arbeit aber nur ein Tauschgeschäft ist, dann ist es widersinnig, seine mangelnde Freiheit zu beklagen. Wenn ich zufriedener werden will, muss ich aufhören zu jammern, den Hintern hochkriegen und anfangen, etwas zu verändern.“ https://foerster-kreuz.com/autoren/hoert-auf-zu-arbeiten/

Inhalt Hört auf zu arbeiten!

  • Wann hatten Sie das letzte Mal das Funkeln in den Augen, als Sie gearbeitet haben?
  • Wann haben Sie das letzte Mal aus tiefster Überzeugung heraus geliebt, was Sie tun?
  • Wann waren Sie das letzte Mal in Ihrem Element? Kompromisslos? Begeistert? Idealistisch? Enthusiastisch?
  • Oder anders herum gefragt: Wann haben Sie es verlernt?

Eine Antwort ist:

Solange Sie in einem Unternehmen das Gefühl haben, Dinge zu verändern und vorantreiben zu können, solange „das Unternehmen“ (beziehungsweise unterstützende Chefs und Sponsoren) mir das erlauben, finde ich durchaus Spaß und Befriedigung im Job in einem großen Konzern, in kleinen Unternehmen oder als Einzelkämpfer. Und manchmal sich selber nicht zu ernst nehmen, ist ein guter Ratschlag.

Eine zweite Antwort ist:

Vielen Menschen benötigen eine längere Zeit, um bei persönlichen Fragestellungen eine innere Klarkeit zu finden. Wenn es dann soweit ist, stellen Sie bei ihrer Recherche nach einem Coaching fest: Es gibt unzählige Coaches und meist ganz viele toll klingenden Fachbegriffe auf den Webseiten, die der Laie oft kaum versteht. Falls Sie auch gerade im Recherche-Sumpf auf der Suche nach einem passenden Coach versinken, rettet Sie vielleicht dieser Artikel. https://online-coaching-24.de/was-ist-coaching-und-was-nicht-wie-finden-sie-einen-geeigneten-coach/

Advertisements

Angebot von mir als OnlineCoach24 Online Coaching und Training

Bekanntmachung: Angebot von mir als OnlineCoach24

 

 

Online Coaching und Training – Onlinecoach24:

Ein eigener Raum zeitlich unabhängig und datensicher mit professioneller Unterstützung 24 Std an 7 Tagen.

Das Online–Coaching findet in erster Linie durch einen schriftbasierten Austausch, ergänzender Online-Sitzung zum Beispiel per skype oder zoom oder per Telefoncoaching statt. Gewünschte Ziele sind zumeist nicht über Nacht zu erreichen. Es ist häufig ein längerer Weg, um seine Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen. Mit Online-Coaching ist es möglicht, von mir begleitet, innerhalb eines kontinuierlichen Zeitraumes, „Schritt für Schritt zu gehen“. Ein begleiteter Prozeß ermöglicht gewünschte Veränderungen und Erleichterungen. Das Angebot wird mit wählbaren Modulen für ein Training ergänzt.

Warum:

Ich habe seit ca. zwei Jahrzehnten mit Menschen gearbeitet, die ich in einem Lern- und Entwicklungsprozess, einen Weg vom Lernen bis hin zur Umsetzung in ihren konkreten  Alltag begleitet habe. Mir macht es Freude, Menschen in Beziehung mit mir über ihre Hindernisse hinweg zu helfen, damit sie sich wieder wohler mit sich selbst fühlen. Die Grundlage ist zumeist der Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins, Reflektion ihrer Handlungen, Gefühle und Auflösung ihrer Verstrickungen. Es ist für mich immer wie ein kleines Wunder, wenn die mir anvertrauten Menschen sich entfalten und in ihrer Berufstätigkeit wieder Boden unter ihren Füßen gewinnen. Diese auch für mich bereichernden Erfahrungen übertrage ich für Sie in mein angebotenes „Online – Coaching 24“.

https://online-coaching-24.de/

 

Infos / Blog

Artikel zu OnlineCoaching: „Was ist Coaching Was ist Coaching nicht: Viele Menschen, die zum ersten Mal ein Coaching in Anspruch nehmen wollen, erwarten ein Beratungsgespräch. Sie denken, der Coach würde Ihnen zuhören, sich dann eine Lösung überlegen und Ihnen diese Lösung mitteilen. Doch … mehr lesen

Artikel zum SelbstcoachingAlter Trott oder kleine Veränderung mit grosser Wirkung Von Albert Einstein stammen u.a. die beiden folgenden Zitate“: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer … mehr lesen

 

Profile auf Social Media:

 

 

Das Üben von Achtsamkeit

5AD4F348-33E3-4B11-845D-2DE8B4398292

Bedeutung von Achtsamkeit: Mit der verhaltenstherapeutischen (westlichen) Übung der Achtsamkeit soll folgendes erreicht werden: „Durch die willentliche Lenkung der Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt soll ein unreflektierter „Autopilotenmodus“, schädliche Gewohnheiten und unerwünschte Reaktionsmuster durchbrochen werden. Sowohl angenehme als auch unangenehme Empfindungen sollen achtsam betrachtet werden. „Paul Grossmann. (2004). Das Üben von Achtsamkeit: Eine einzigartige klinische Intervention für die Verhaltenswissenschaften

Quelle bzw. PDF Datei: http://www.uhbs-international.ch/

Was lässt sich dagegen tun? #Metoo – Klare Ansage in drei Schritten

Seit jeher findet es statt: Zwischen Führungskräften und Untergebenen, Kolleginnen und Kollegen, Fachkräften und unterstützungsbedürftigen Personen…

 

Alle Formen der Belästigung ernst nehmen

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist für die Bereiche Pflege und Betreuung bislang kaum erforscht. Eine unveröffentlichte Vorstudie der BGW und der Universität Hamburg zum Thema gibt aber Hinweise darauf, dass wahrscheinlich viele Beschäftigte im Pflege- und Betreuungskontext entsprechende Erfahrungen machen. Das Spektrum reicht von nonverbalen Belästigungen wie dem Zeigen anzüglicher Bilder oder Gesten über entsprechende verbale Äußerungen bis hin zu körperlichen sexuellen Übergriffen.

Ferner deutet die Befragung von 345 Personen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen auf Zusammenhänge zwischen sexueller Belästigung und Gesundheitsproblemen wie Depressivität und psychosomatischen Beschwerden hin – auch bei nonverbalen und verbalen Vorfällen. „Man sollte also nicht nur gravierende körperliche Übergriffe, sondern alle Formen der Belästigung ernst nehmen“, erklärt Projektleiterin Dr. Mareike Adler von der BGW.

Klare Ansage in drei Schritten

Wenn es zu einer Belästigung kommt, empfiehlt die BGW eine deutliche Reaktion in drei Schritten:

  1. Aussprechen, was gerade passiert ist.
  2. Sagen, was das mit einem macht.
  3. Fordern, was das Gegenüber zukünftig tun oder lassen soll.

Konkret kann das zum Beispiel lauten: „Sie haben gerade eine sexuelle Anspielung gemacht. – Das verletzt mich. – Unterlassen Sie das!“ Ein solches Antwortschema erfüllt gleich zwei Funktionen, wie Arbeits- und Organisationspsychologin Dr. Heike Schambortski von der BGW erläutert: „Es hilft, in entsprechenden Situationen schnell und resolut zu reagieren. Und es zeigt der belästigenden Person sofort auf, dass sie eine Grenze überschritten hat.“

Keine Diskussion

Keinesfalls sollte man sich auf Diskussionen einlassen, so der Rat der BGW. „Was eine Verletzung ist, bestimmt die verletzte Person, nicht die verletzende“, betont Dr. Schambortski. „Menschen nehmen unterschiedlich wahr, was eine sexuelle Belästigung ist und wie schwer sie die betroffene Person verletzt.“

Für den beruflichen Kontext gibt es aber klare Grenzen: „Alle Worte und Handlungen, die Männer und Frauen in ihrer Sexualität spiegeln, haben am Arbeitsplatz nichts zu suchen“, stellt die Expertin klar. Das gelte ebenso für Pflege- und Betreuungssituationen.

Unternehmen ebenfalls gefordert

Zum betrieblichen Arbeitsschutz gehört auch der Schutz der Beschäftigten vor sexueller Belästigung. Damit der gelingt, muss das Thema dort als Handlungsfeld erkannt und offen angegangen werden. Weitere wichtige Informationen zum Umgang mit sexueller Belästigung finden sich unter: https://www.hinschauen-helfen-handeln.de/  (Eine gemeinsame Initiative der evangelischen Landeskirchen und der Diakonie)

Haben Sie den „Flow“ schon entdeckt?

Haben Sie den „Flow“ schon entdeckt?

„Flow“ nennt man einen Zustand,
in dem alles mühelos von der Hand geht –
Musiker und Sportler kennen und lieben ihn.
Dabei kann uns der „Flow“
selbst beim Bügeln erwischen…
Nur wie?
Nun habe ich Selbstsorge, Begeisterung,
Freude und Selbstliebe als eigene,
oberste Priorität gesetzt und
betreten. Ich habe nicht vor
diese inneren Reccourcen wieder den Rücken zu kehren.
Mehr hier im Blog von changeologen

Featured Image -- 707
Haben Sie den “Flow” schon entdeckt?
https://changeologen.wordpress.com/2017/02/03/haben-sie-den-flow-schon-entdeckt/

Die Changeologen

Lesen Sie diesen Artikel und Sie werden befähigt werden den Flow in Ihr Leben einzubauen!

Definition

Flow (englisch „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit („Absorption“), die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust.

Quellen

Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi gilt als Schöpfer der Flow-Theorie, also lassen wir Ihn zuerst zu Worte kommen:

Mihaly Csikszentmihalyi fragt: „Was macht ein Leben lebenswert?“ Unter der Feststellung, dass Geld uns nicht glücklich machen kann, richtet er seinen Blick auf jene, die Vergnügen und dauerhafte Befriedigung in Tätigkeiten finden, die einen Zustand des „Fließens“, des „Flow“ mit sich bringen.

Joseph Jaworski sagt in seinem Buch Source: The Inner Path of Knowledge Creation, 2012:

„Es gibt eine kreative Quelle unendlichen Potenzials im Universum. Die Verbindung zu dieser Quelle führt zur Entstehung…

Ursprünglichen Post anzeigen 614 weitere Wörter

Kreative Wege der Achtsamkeit

Auch die Versenkung bzw das Eintauchen
in die eigene Kreativität finde ich heilsam…
Egal ob Du malst, fotografierst, tanzt, schreibst,
singst … und dann ganz bei Dir bist,
hilft Dir Dich zu fokussieren.
Manchmal gelingen sogar so kleine Kunstwerke.

Wichtig sind wohl weniger die Ergebnisse …
Das “nicht denken“ ist nicht einfach…
den Geist und Körper Achtsam
im hier und jetzt zu halten,
dafür haben wir „täglich“ eine Chance.
So, wie im Artikel beschreiben,
kann dies Freude bereiten .

Ürsprünglicher Artikel vom Blog hochsensibilitaetinfo.wordpress.com von Susanne Bossert

https://hochsensibilitaetinfo.wordpress.com/2018/02/12/kreative-wege-der-achtsamkeit/

Hochsensibilität – Hochsensitivität

Für Hochsensible aber auch für sehr viele andere Menschen ist es meiner Erfahrung und Ansicht nach von Bedeutung die eigene Achtsamkeit zu stärken, um mehr in der eigenen Mitte und im Hier und Jetzt wieder anzukommen. Wenn jemand den gegenwärtigen Augenblick wirklich vollkommen wahrnimmt, ist er oft auch dadurch in der Lage die schönen freudvollen Aspekte des Lebens viel intensiver zu spüren und wahrzunehmen.
Hochsensiblen fällt dies oft auch leicht aufgrund ihrer intensiven Wahrnehmung, vorausgesetzt sie schaffen es wirklich in der Gegenwart zu sein und nicht von all ihren Gedanken und inneren Bildern abgelenkt oder geschwächt zu werden.

Wenn Sinneseindrücke achtsam wahrgenommen werden, kann sich eine Verbindung mit der jeweiligen Umwelt entwickeln. Sich selbst als Person mit allen Gefühlen und Bedürfnissen wahrzunehmen ist notwendig, um mehr bei sich selbst anzukommen und um sich selbst besser kennenzulernen. Durch Achtsamkeit sich selbst gegenüber ist im Laufe der Zeit mehr Bewusstsein für das…

Ursprünglichen Post anzeigen 836 weitere Wörter

Körperlicher und seelischer Schmerz und Heilung

Beim letzten Blogartikel Empfehlung Youtube Video Fülle und meine Meinung zur Intuition

habe ich angefangen von mir und meiner Lebensgeschichte etwas zu erzählen.

„Menschen lieben Geschichten“

Auch ich lese sehr gerne von Lebenswegen und Bewältgungsstrategien, aber auch vom Spaß und Humor, die Andere verbreiten.

Social Media und das Schreiben eines Blogs finde ich hinreißend. Ich freue mich, dass ich mittlerweile mit Vielen vernetzt bin und auch Ihre Artikel lesen, kommentieren und teilen kann. Ich finde, damit ist sehr viel Kreativität verbunden. Ich bin  über diese Möglichkeit sehr dankbar. Also ich bin Euch, den Lesern dankbar. Das ist ein Geben und Nehmen, wie ein grosser Tauschbasar des Lebens.

Ich bin das erste Mal länger krank und funktioniere nicht, bin eingeschränkt. Seit Februar 2017 habe ich körperliche Schmerzen. Ich gönnte mir dennoch die Teilnahme am Symposium Hochsensibilität und habe meine Begeisterung zu Ausdruck gebracht: Hochsensibilität – Es ist etwas in Bewegung Symposium Hochsensibilität in der Psychotherapie

Für das nächste Symposium HS 2018 bei der Akademie Heiligenfeld habe ich mich leider abgemeldet, da ich seit Ende August 2017 bis heute im Januar 2018 krank geschrieben bin.

Mich gesund oder krank fühlen, betrachte ich mehrperspektivisch.

„Gesundheit ist kein Zustand, sondern ein lebenslanger Veränderungs- und Lernprozess, der bewusst zu gestalten ist“ Familientherapeut und Coach Dr. Matthias Lauterbach

Die Situation als Kind ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt.

Meine frühe Kindheit war schwierig. Ich möchte hier nicht alles genau erzählen. Das Kinderbuch „Matilda“ von Roald Dahl beschreibt humorvoll ein Kinderleben. Es ist ein Buch für Kinder.  Bei namenstests habe ich vor einigen Tagen ein Analysespiele auf Facebook durchgeführt.  Das Bild ist das Ergebnis und passt gut zu meinem Selbstbild, das ich mittlerweile von mir habe. Dass ich zaubern kann, habe ich mir als Kind gewünscht und mir vorgestellt. ;-)

Hier ist eine Zusammenfassung: „Matilda saß auf ihrem Platz in der zweiten Reihe und sagte kein Wort. Ein sonderbares Gefühl tiefer Ruhe und Sicherheit senkte sich über sie, und plötzlich merkte sie, dass sie sich vor nichts und niemandem auf der Welt mehr fürchtete.
Matildas Verstand ist so hell und scharf, dass er selbst den beschränktesten Eltern auffallen müsste. Nur sind Matildas Eltern leider beschränkter als beschränkt. Schlimmer noch ist ihre Schuldirektorin: Frau Knüppelkuh hasst alle Kinder und macht ihnen das Leben zur Hölle. Doch da entdeckt Matilda, dass sie nicht nur ein Wunder-, sondern auch ein Zauberkind ist. Auf ihre Eltern und die fiese Frau Knüppelkuh warten böse Überraschungen …“

Es geht um Themen wie Ungerechtigkeit, Machtmissbrauch, Gewalt, Betrug, Freundschaft, Loyalität und Liebe.  Auch wenn Matilda von dem eigenen Umfeld Steine in den Weg gelegt werden, geht sie ihren Weg, indem sie auf ihr Herz hört. Alte Rollenklischees und Denkmuster meiner Vergangenheit , die besagen, dass ein Mädchen weder (kognitiv) etwas zu leisten im Stande sei noch dürfe und einzig brav auf das achtzugeben habe, was man ihm sage, werden durch Matilda widerlegt und über Bord geworfen. So siegt am Ende das Gute.

Psychisch hatte ich während der letzten 2 Jahre so einiges zu verkraften. Meine Exfreundin ist im März 2016 überraschend für Alle und für sie selbst verstorben.  Eine Freundin vor ihr hat einen sehr treffenden Text für sie geschrieben: „Für Michaela“ Weil ihr Lebenskampf und der Tod einerseits so unendlich traurig ist, habe ich eine Trauerseite eingerichtet. Ich bin mir sicher, dass ich hier darüber schreiben kann, weil das Wichtigste für Sie war, gerade in Bezug ihrer Lebensdramatik  beachtet zu werden. Jedenfalls war es damals für mich eine enorme Anstrengung, dass Sie einen Trauergottesdienst bekommt. Sie war im christlichen Sinne gläubig und hätte diesen Abschied nicht bekommen, wenn ich nicht darum gekämpft hätte. In der Zeitung stand über sie  „ … Wegen der Erkrankung habe ich spät studiert“, lächelt sie und erinnert sich gern. Diplom-Pädagogin war sie schließlich geworden. Ihr Job: Beratung von Frauen, die in Bedrängnis waren. Als Rückschlag empfand sie, dass sie 2009 „vollberentet“ wurde, mit 980 Euro im Monat. Sie hätte lieber weiter gearbeitet. … “… Trotz ihrer schweren Erkrankungen zerfließt sie nicht in Selbstmitleid, sondern ist für andere da, die in Not sind: „Ich arbeite ehrenamtlich bei einer Lebensberatungsstelle.“

Zu mir ein paar Infos: Ich hatte während der letzten Jahre Mehrfachbelastungen von außen. Im Januar 2017 ist mein 90 jähriger Vater gestorben und ich kümmere mich im gewissen Maß um meine pflegebedürftige Mutter. Beruflich bin ich in Teilzeit im Sozialen Bereich Begleitung, Beratung, Training und ca. 80 Prozent Verwaltung tätig. Heute ist es häufig so, dass Schreibtisch Arbeit so ein großer Teil ist. Das nervt mich. Jetzt während meiner Krankschreibung verhält sich mein Arbeitgeber sehr korrekt, womit ich nicht gerechnet habe. Ich glaube, dass es möglich ist, eine passende Nische im beruflichen Bereich zu finden. Die habe ich auch nebenberuflich (als Coach) gefunden. Da ich mittlerweile mutig meinen Weg gehe, begegne ich meinen inneren Widerständen und scheinbaren anderen Hindernisse. Ich bin zufrieden mit meinem Leben.

Meine körperlichen Scherzen sind einerseits durch einen Bandscheibenvorfall und eine folgende Nervenentzündung, auch verstärkt durch eine Schonhaltung, entstanden. Die andere Seite ist,  ich bin einfach einige Monate wegen der Krisen über meine Grenzen gegangen.

Schmerzen sind relativ. Du selbst empfindest sie – je nach Situation, deinem Fokus und deinem Allgemeinzustand – verschieden stark und intensiv und kannst besser oder schlechter damit umgehen. Wie Ihr vermutlich wisst: Ich bin hochsensibel. Mir hilft es, zu wissen, dass es Hochsensibilität und viele andere hochsensible Blogger gibt, die sich für das Thema einsetzen. Ich nehme Symptome und Signale meines Körpers früher wahr und ignoriere sie nicht. Ich besitze also eine Art Frühwarnsystem. In grossen Lebenskrisen verfügen Hochsensibile über eine besonders hohe Resilienz. Also auch ich.

Um trotz meines Leidens immer wieder Lebensmut zu schöpfen, erarbeite ich mir eine Übersicht eine Art Metasicht auf die Dinge. Ich schaue von oben in innerer Distanz auf den Sachverhalt.

Ich habe mir ein Bild zusammengestellt.  Es heißt „Dem Schmerz die Stirn bieten.“ Auch für andere Krisen kann das Bild angepasst und ausgedruckt werden. Wenn Du drauf klickst, müsste die jpg-Datei in einem eigenen Fenster aufgehen.

Das Thema Schmerzlinderung habe ich aufgeteilt in vier Rubricken.

„Schmerzlinderung durch psychologische Ansätze“  „Schmerzlinderung durch Medikament(e)“ „Schmerzlinderung durch Körperliche Behandlungsansätze“ und „Schmerzlinderung durch Unterstützung von Helfern“

Also bitte nicht falsch verstehen, ich suche hier keinen Helfer oder halte das Bild für den Königsweg.

Jede / Jeder hat ihre / seine indiviuelle Bewältigungsstrategie.

Zwischen dem psychischen und dem physischen Befinden besteht allerdings generell eine sehr enge Beziehung.

Um aus dem Teufelskreis der Schmerzverstärkung zu kommen, führe ich jetzt ein Schmerztagebuch.

Ein Buch für die Seele lese ich aktuell. „Jetzt spüre ich das Leben wieder (mit Praxis-CD): Achtsamkeitsübungen bei chronischen Schmerzen, Krebs und anderen schweren Erkrankungen. Mit einem Vorwort von Jon Kabat-Zinn. von Elana Rosenbaum“ Hier ist der Link zum Buch:

Ich kenne mich mit Meditation und Achtsamkeit zwar soweit aus, habe hier ein Buch von einer Person vorliegen, die selbst sehr „krank“ ist. Elana Rosenbaum war selbst krebskrank und schreibt aus eigener Erfahrung.  Sie zeigt, wie es gelingen kann, eine schwere Diagnose zu verarbeiten, mit sich achtsam umzugehen und wie man die Veränderungen akzeptieren kann. Ein tröstliches und glaubwürdiges Buch, ein Meisterwerk der Einfachheit, Klarheit und Fürsorglichkeit.

Aus dem Buch, Seite 176, Kapitel Verlust und Trauer:

„In der Stille können wir ein Gefühl der Offenheit erfahren, das den Blickwinkel erweitert und uns mehr Gelassenheit schenkt. Je nach unserem Glaubenssystem können wir so die Präsenz Gottes oder der Liebe spüren.“

„Die wahre Natur des Geistes ist wie der Himmel,

wie der Raum: ohne Zentrum, ohne Grenzen, ohne Ziel.“

Shabkar Rinpoche