5 Tipps, wie Du den Überblick über Deine Jobs und Projekte behältst

mampels welt

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Sozialschaffende sind nicht unbedingt dafür bekannt, sich mit Selbstorganisations- bzw. Selbstmanagement-Methoden zu befassen. Selbst in Leitungsfunktionen finden sich viele SozialarbeiterInnen und PädagogInnen, die ganz idealistisch das Richtige wollen – aber durch ihr chaotisches Tun und Handeln häufig Schaden anrichten: Am Projekt. An der Organisation. An den Mitarbeitenden. An sich selbst. Häufig haben wir es hier mit hochgradig engagierten und ehrenwerten Kolleginnen und Kollegen zu tun, die – leider sehr häufig – in der Hoffnung und Annahme vor sich hinwurschteln, dass „das alles schon irgendwie klappen wird, solange man das richtige will….“  Ressourcen, Zeit, Geld und Nerven aller Beteiligten werden strapaziert und verschwendet. Häufig scheitern Führungskräfte im Sozialbereich, weil sie ein paar grundlegende Selbstmanagement- und Produktivitätsregeln nicht kennen oder nicht beachten…. Aber – und jetzt kommt eine gute Nachricht! – das muss nicht sein!

5 Methoden, die entscheiden sind für Erfolg oder Mißerfolg in Deiner Leitungstätigkeit

In den…

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Thema bessere Entlohnung der Sozialen Arbeit oder worklifeflow

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Das Thema Entlohnung der Sozialen Arbeit wird häufiger diskutiert.

Meine Meinung dazu:
Die Entlohnung der Sozialarbeit und deren finanzielle fehlende Wertschätzung ist ein Ärgernis für mich. Also ich arbeite in NRW als Sozialarbeiterin. Dort ist die Situation meiner Meinung nach folgende:
1. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse nehmen rasant zu im Bereich der sozialen Arbeit,
2. Neue Sozialarbeiter-Kollegen bleiben innerhalb von Projektarbeit dauerhaft befristet,
3. Der TVÖD und weitere neue Tarifvereinbarungen bzw. Lohntabellen führten zu Lohnkürzungen durch sogenannte Besitzstandswahrungen der entfristeten Kolleginnen und Kollegen (z. B. das Gehalt stieg bei mir nicht während der letzten 10 Jahre). Ein Arbeitgeberwechsel würde zu weiteren Gehaltskürzungen führen.
4. Diese Entwicklung ist mit qualitativen Einschränkungen bzgl. der sozialen Arbeit verbunden (Effizienzsteigerungen, Mittelkürzungen und die gesteigerte Pflicht zum Nachweis der Wirtschaftlichkeit der Dienstleistungen und weniger Zeit für die Menschen)

Zugleich nehmen Arbeitsverdichtung und damit psychische Belastung enorm zu.
5. Ergebnis ist eine „Differenzierungspolitik“ der Kostenträger mit einer Aufspaltung in „einfache“ und „höherwertige“ Tätigkeiten (von ausgebildeten Sozialarbeiterinnen mit Berufserfahrung) und deren jeweiligen neuen Eingruppierung bzw. Entlohnung.
Die ganzheitliche Sozialarbeit entwickelt sich hin, einerseits zu den besser bezahlten Sozialmanagern bzw. Koordinatoren ohne Kontakt zu den Menschen und andererseits zu den schlechter bezahlten Tätigkeiten mit dem Dienst am, für und mit dem Menschen.
Vielleicht ist eine Antwort auf diese Auswüchse, das gemeinsame Engagement sich für eine Verbesserung einzusetzen und diese Themen offen anzusprechen. Vielleicht ist die Selbstsorge eine individuelle Antwort gegen Überforderung und Ausbrennen?

Viele der Veränderungen und Prozesse werden z.B. von den PraktikerInnen in ihren Folgen kaum wahrgenommen. Sie sind allmählich eingeführt worden und gelten längst als unumstößliche Gesetze (vgl. z.B. Eichinger 2004).

Eine Antwort ist vielleicht auch #worklifeflow? Steigende Komplexität von Arbeit, der Bedeutungszuwachs von Wissen und Kompetenzen und die Wichtigkeit von Vernetzung – auch über Hierarchieebenen hinweg, könnte einige Sozialarbeitenden motivieren. Denn die Quellen des Neuen liegen dort, wo Menschen diskutieren, ihr Wissen teilen und „gemeinschaftlich an Ideen“ arbeiten. Eine BetriebsKultur auf Augenhöhe könnte ermöglichen, dass die Sozialarbeitenden wieder zunehmend partizipieren könnten. Also Anteil haben könnten: Das bedeutet „beteiligt sein“,  mit am Tisch sitzen“, mit ins Boot geholt werden“,mit ins Boot genommen werden“, „teilhaben“ und „teilnehmen“. Arbeiten im Flow, das heißt mit Begeisterung oder Enthusiasmus zu arbeiten und schafft optimale Bedingungen für ein produktives Hoch. Wenn jemand für etwas brennt, dann ist es unerheblich, ob dieses Gefühl bei der Arbeit oder im Sportverein eingesetzt wird. Jeder wird sofort wissen, dass die jeweilige Tätigkeit entsprechend gut ausgeführt werden wird. Das muss doch auch im Sozialen Bereich möglich sein…?

Wieder mit Enthusiasmus zu arbeiten, könnte ebenfalls eine Antwort auf Unlust und fehlende (finanzielle) Wertschätzung  sein. Wenn Geld mittlerweile die wichtigste Motivation für Ihre Arbeit ist, hat das mit Enthusiasmus nicht viel zu tun.

Ich glaube, dass es gut ist, auch innerhalb der neoliberalen Tendenzen der Sozialen Arbeit,  für  sich selbst und seine Interessen einzustehen, statt wie Don Quichotte in einem Wahn, als heldenhafter Ritter für Gerechtigkeit zu sorgen, der sich von nichts und niemandem aufhalten lässt und der den Kampf gegen Windmühlen verlor.

Der Kerngedanke des Work-Life-Flows ist die individuelle Gestaltung der eigenen Lebens- und Arbeitswelt mit dem notwendigen Maß an Freiheit und Flexibilität. Im Bereich Soziale Arbeit wird dies häufiger schon umgesetzt. Also ist Digitalisierung und New Work – unsere große Chance? Auch für die Soziale Arbeit gilt: „Zukunft mit gelebter Innovationskultur durch Teamwork, Selbstbestimmung und persönliche Produktivität.“

Dann hoffen wir mal das Beste… , oder?

Soziale Arbeit als Gewinner oder herrscht ein Fachkräftemangel

Im neuen Blog der DGSA (Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit) ist ein empfehlenswerter Artikel zu lesen: Die Letzten werden die Ersten sein.  Es wird auf die Studie von zwei Wissenschaftlern aus Oxford hingewiesen. Die beiden haben 700 Berufe anhand einer US-amerikanischen Datenbank auf typische Tätigkeiten im Berufsalltag untersucht. Anschließend wurden diesen Tätigkeiten ein Wert mit Bezug auf die Wahrscheinlichkeit einer Automatisierung in der Zukunft zugeordnet und schließlich wurde aus diesen Werten eine Rangfolge der Berufe mit der geringsten bzw. höchsten Wahrscheinlichkeit der Automatisierung erstellt.

And the winner is: Soziale Arbeit!
„Gefühlte“ Realität ist hingegen, dass in weiten Teilen Deutschlands der Arbeitsmarkt für SozialarbeiterInnen fast leergefegt ist. Für April 2016 meldet die Bundesagentur 120 offene Stellen pro hundert arbeitslose SozialarbeiterInnen. Ein weiterer Artikel der DGSA thematisiert, das die beruflichen Rahmenbedingungen verbesserungswürdig sind: SozialarbeiterInnen – gefragt wie noch nie, schlecht bezahlt wie bisher?
Was fehlt, ist das Miteinander für ein gemeinsames Ziel: die gesellschaftliche Anerkennung der Menschenrechts-Profession Soziale Arbeit.
Autor Martin Gaedt zeigt in seinem Buch Mythos Fachkräftemangel, was in Deutschlands Arbeitsmarkt gewaltig schiefläuft. Gaedt warnt davor, potentielle Fachkräfte mit Absagen und mangelnder Wertschätzung zu verprellen. Er widerspricht dem Fachkräftemangel vehement. Seiner Ansicht nach herrscht ein Mangel an Respekt und Wertschätzung, Mangel an Unternehmenskultur und Perspektiven. Für die Verbessung des Personalmanagement Bereich Soziale Arbeit ist ebenfalls nach oben noch Luft.
Daher war ich hoch erfreut, für den Bereich der Sozialen Arbeit Folgendes zu finden:
projekt_demografie-paritaet-org
„Demografie PARITÄT“ ist ein abgeschlossenes Projekt für die Umsetzung eines demografie-sensiblen Personalmanagements – das im Rahmen des rückenwind Programms finanziert wurde – gemeinsam mit fünf Piloteirichtungen und deren Good Practice Beispiele. Die Freie Wohlfahrtspflege ist mit ihren zahlreichen Einrichtungen und Diensten der zweitgrößte Arbeitgeber Deutschlands. Allerdings ist diese wichtige Arbeit immer stärkeren Herausforderungen ausgesetzt. Auf der einen Seite sinkt das Angebot an fachkundigen Arbeitskräften, insbesondere in ländlichen Regionen. Andererseits steigt durch die demografische Entwicklungen der Bedarf an sozialen Dienstleistungen. Es wird zunehmend schwerer Fach- und Führungskräfte zu gewinnen oder hohe Fluktuationsraten in den Betrieben abzuwenden. So muss die Sozialwirtschaft möglichst schnell neue Lösungsansätze finden, um eine nachhaltige Personalpolitik aufzubauen und einer alternden Belegschaft gerecht zu werden.

 

Der „Werkzeugkoffer zur Personalentwicklung“ ist eine wahre Fundgrube mit  einer Reihe von Materialien und Arbeitshilfen, mit deren Hilfe die Herausforderungen bewältigt werden können.

  • Einführung in den Werkzeugkoffer zur Personalentwicklung
  • Personalauswahl
  • Anforderungsprofile
  • Einarbeitung und Probezeit
  • Periodische Personalentwicklungsgespräche
  • Erfahrungs- und Know-Howt-Tansfer
  • Flexibilisierung der Arbeitszeit
  • Führungsfeedback
  • Mitarbeiterbefragung (Beispiel Arbeitsbelastung)
  • Change-Management – Gestaltung von Veränderungsprozessen
  • Diversity Management – Umgang mit Vielfalt
  • Werte und Wertewandel

http://www.demografie.paritaet-nrw.org/

Soziale Arbeit mit Zukunft

soziale-arbeit_mit_zukunft

 

 

 

Soziale Arbeit mit Zukunft

In jeder Gesellschaft entstehen Probleme, mit denen Betroffene aus eigener Kraft nicht umgehen können. Daher müssen entsprechende Hilfeangebote zur Verfügung gestellt werden.

Soziale Arbeit befasst sich mit Prävention, Bewältigung und Lösung sozialer Probleme und engagiert sich gegen Ausgrenzung und soziale Ungleichheit. Außerdem dient Soziale Arbeit der sozialen Entwicklung, des Zusammenhalts innerhalb der Gesellschaft und regt den Wandel von Werten an.

Die neoliberalen Entwicklungen der Sozialen Arbeit führen sowohl für Sozial Arbeitende als auch für Wohlfahrtsverbände und Klienten zu Problemen. Akuter Fachkräftemangel bei Sozialarbeitern und Pädagogen, extreme Arbeitsverdichtung sowie Preiskämpfe erschweren den Alltag auf dem „Dienstleistungsmarkt der Sozialen Arbeit“ und Wohlfahrtsunternehmen kündigen ihren MitarbeiterInnen immer häufiger an: „Wir strukturieren um“. Die genannten Fakten führen dazu, dass sozial Beschäftigte verunsichert werden.

Die Verantwortung für Arbeitszufriedenheit liegt unseres Erachtens sowohl bei den sozialen Organisationen, der Leitungsebene als auch bei den einzelnen Mitarbeitern.

Um zukunftsfähig zu sein und zu bleiben, ist es unabdingbar sich mit Fragen der Innovationsfähigkeit auseinandersetzen. Hendrik Epe beschreibt in seinem Blog: „Die 14 wichtigsten Kompetenzen für Soziale Arbeit und was das mit der Zukunft der Gesellschaft zu tun hat

Eine weitere Inspirationsquelle auf dem Blog von Benedikt Geyer  für Ideen sind: „Blogs rund um das Thema Soziale Arbeit

Ziel der Gruppe “Soziale Arbeit mit Zukunft“ ist die Sammlung und Diskussion von neuen Ansätzen Sozialer Arbeit.

Die Verknüpfung von Sozialmanagement, Sozialer Arbeit und Sozialunternehmertum kann dabei handlungsleitend sein, muss aber nicht.

Bringt euch hier ein, setzt euch inhaltlich kollegial auseinander, seid kreativ! So können wir gemeinsam wachsen!

Wir freuen uns über Eure Beiträge und sind gespannt, ob sich auf diesem Weg etwas entwickelt…

LG Iris und Elke

Link der Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/ideehochdrei/

 

am Strand des Lebens – Mensch sein …

 

am-strand-des-lebens-mensch-sein

 

am Strand des Lebens
Jeder Mensch braucht
zum Überleben sein
intimes Sperrgebiet
Menschen …
komplettieren und
spiegeln sich
gegenseitig, werden erst
vollständig durch Andere

aus dem Songtext zu Herbert Grönemeyer: Mensch

„Und der Mensch heißt Mensch
Weil er vergisst,
Weil er verdrängt
Und weil er schwärmt und stählt
Weil er wärmt, wenn er erzählt

Und weil er lacht,
Weil er lebt
Du fehlst“

Musik des Youtube -Video

mensch-groenemeyer

 

Das menschliche Ringen mit dem Dasein zeigt sich in den Liedern von Herbert Grönemeyer. In einem interessanten Gespräch erörtert Barbara Bleisch und Grönemeyer das „Hier und Jetzt“. Sie sprechen über Achtsamkeit, Liebe und Glück. Bei den Liedern von Grönemeyer geht es immer wieder ums Ganze. „Der Mensch an sich sei ein ganz farbiges Wesen und Notlagen, wie er sie erlebt habe, addieren zum Grundton der Person eine neue Nuance“, erklärt Grönemeyer. „Aber sie machen einen auch angstfreier, betont er, denn das Leben relativiere sich dadurch.“ Sehe ich genau so: Der Mensch ist ein farbiges Wesen. Auch Notlagen können dazu beitragen, gestärkt daraus hervorzugehen.

Als Mensch, der im sozialen Bereich tätig ist, sehen wir die ganze Bandbreite des Lebens, wenn unsere Anvertrauten sich öffnen. Sich die Haltung der Salutogene zu eigen machen, ist ausserordentlich hilfreich für die Arbeit mit Klienten:

Aaron Antonovsky (geb. 1923) braucht für die Salutogenese seine eigene Version dieser Metapher: „…meine fundamentale philosophische Annahme ist, dass der Fluss der Strom des Lebens ist. Niemand geht sicher am Ufer entlang. Darüber hinaus ist für mich klar, dass ein Grossteil des Flusses sowohl im wörtlichen wie auch im über tragenen Sinn verschmutzt ist. Es gibt Gabelungen im Fluss, die zu leichten Strömungen oder in gefährliche Stromschnellen und Strudel führen. Meine Arbeit ist der Auseinan dersetzung mit folgen der Frage gewidmet: „Wie wird man, wo immer man sich in dem Fluss befindet, dessen Natur von historischen, soziokulturellen und physikalischen Umweltbedingungen bestimmt wird, ein guter Schwimmer?“ (Antonovsky, 1997, S. 92)

Wer den Mut hat zu scheitern, kann aber auf Erfolg hoffen. Wer nichts wagt, der verliert nichts. Wer aber nie im Leben scheitert, sieht später auf sein Leben als einen Ablauf nie genutzter Möglichkeiten und Chancen. Ressourcen sind in jedem Einzelnen von uns vorhanden. Vertrauen wir auf die zu endeckenden Talente der uns Anvertrauten und unserer eigenen Stärken und Möglichkeiten. Nicht machtlos zu sein sondern fähig zu sein,  die Krisen mit den Klienten und unsere eigenen Strömungen, gefährliche Stromschnellen und Strudel zubewältigen.
Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben.
Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.
Thomas Alva Edison (1847-1931 amerik. Erfinder in den Bereichen elektrisches Licht und Telekommunikation)

 

Soziale Arbeit Burnout Gesundheit und Praevention

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Auf der Suche nach professionellen Alternativen zu Selbstausbeutung in der Sozialen Arbeit“

von Marianna Thielsch veröffentlicht am 26.04.2016

 

„Die Bachelorarbeit zum Thema „Alternativen zu Selbstausbeutung in der Sozialen Arbeit“ befasst sich mit selbstausbeutendem Verhalten von SozialarbeiterInnen und diskutiert alternative Handlungsstrategien. In einer theoretischen Abhandlung werden basierend auf einer ausführlichen Literaturrecherche wissenschaftliche Aussagen und Erkenntnisse gesammelt und verarbeitet. Grundlage bildet die Feststellung, dass Soziale Arbeit neoliberalen Veränderungen ausgesetzt ist (vgl. Seithe 2012; Bütow/Chassé/Lindner 2014; u.a.), die im Zusammenhang mit den geschichtlich gewachsenen Eigenheiten der Profession (vgl. Winker 2015) unter anderem zu destruktivem Bewältigungshandeln, insbesondere zu einer Selbstausbeutung der Fachkräfte (vgl. Poulsen 2009; Seithe 2012) führt.“

„In der Bachelorarbeit werden eine Vielzahl von Handlungsalternativen zusammengetragen. Diese bewegen sich zum Einen auf der individuellen Ebene (Beschäftigung mit der eigenen Person) und zum Anderen auf der gemeinschaftlichen Ebene, d.h. im Miteinander (Politisierung und das Streben nach Sichtbarkeit). Die individuelle Selbstfürsorge/ Psychohygiene im Arbeitsalltag wird ebenso wie die gemeinsame politische Aktivität oder das störrische Beharren auf Fachlichkeit u.a. thematisiert.“

https://www.socialnet.de/materialien/27584.php

#sozialeArbeit #burnout #sozialarbeit #soziales #praevention #gesundheit #burnoutpraevention

–> socialnet ist eine deutschsprachige Plattform für Fachinformationen aus Sozialwirtschaft und Nonprofit-Management und ein branchenerfahrener Dienstleister mit vielfältigen Angeboten rund um Internet und Wissensmanagement

Jung sein und die innere Haltung

geisteshaltung.elke.overhage

Eine wunderbare Anregung, die mich inspiriert zu folgendem Text:
„Zu altern hat meiner Meinung nach nichts mit der Anzahl an Jahren zu tun, die wir gelebt haben, sondern wie wir leben und wie unsere Geisteshaltung aussieht.“
Jugend hat immer etwas mit Wissbegierde, Lebenshunger und Weltoffenheit zu tun.
Dies ist auch ganz meine Lebens- und Arbeitseinstellung:
Meine innere Haltung macht den Kern meiner Persönlichkeit aus. Die kann mir niemand nehmen…
Meine Geisteshaltung macht mich stark und zur Querdenkerin.
Im sozialen Bereich hat die Haltung der Sozialarbeitenden viel mit der Potenzialentfaltung der Anvertrauten zu tun.
Warum?
  • Mein Menschenbild und Weltbild bestimmt, wie ich auf Menschen zugehe.
  • Wenn meine Basis von Überzeugungen offen und wertschätzend ist, dann spürt dies mein Gegenüber.
  • Dies drückt meine Körperhaltung und mein Gesichtsausdruck aus, der frei von Verspannung ist.
  • Die innere Haltung wirkt nach außen und umgekehrt.
  • Durch meine Aufmerksamkeit und Sensibilität, merke ich, dass etwas nicht stimmt bzw. unstimmig ist.
  • Wenn meine Sinne wirklich wach sind, dann kann ich erst wirklich in Resonanz mit mir und meinem Gegenüber gehen.
  • So kann eine Begegnung auf Augenhöhe entstehen, ohne Vorbehalte.
  • Das erstaunliche Resultat davon ist, dass sich dadurch die vorher unüberwindbaren inneren Anspannungen sich von alleine auflösen.
  • Das bedeutet dann, dass die eigentlichen Hindernisse und Probleme meiner Anvertrauten in dieser annehmenden „Atmosphäre“ gut bearbeitet werden können.
  • Die Talente meiner Anvertrauten, die sie haben verkümmern lassen, können neu entdeckt werden.
  • Talente, die befähigen in Problemsituationen sich was zuzutrauen und sogar kreativ zu handeln.
  • Und mit einem gewissen Training und mit regelmäßiger Übung, werden Schritt für Schritt eigene Erfolge erzielt.
Das ist ein großes Geschenk bei der Arbeit mit Menschen.
Die innere Haltung entscheidet wesentlich über Erfolg und Misserfolg.
Wie seht Ihr das? Ich freue mich über Kommentierungen.