Selbstvertrauen und Ausstrahlung trotz Hochsensibilitaet und Introvision (Unperfekt charismatisch)

Selbstvertrauen und Ausstrahlung trotz Hochsensibilitaet und Introvision

(Unperfekt charismatisch)

Mein erstes Video auf Youtube, als Beispiel für eine „Übungen zum Aufbau des Selbstvertrauens„, entstanden während der „21-Tage-Sichtbarkeits-Challenge“ von Christina Emmer. Introvision heißt „Innenschau“. Es geht dabei in erster Linie darum, sich selbst ein Stück besser zu verstehen und die Selbstkompetenz zu erhöhen

Der Duden beschreibt im philosophische Sinne des Begriffs Selbstbewusstsein: „…das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten, von seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten ausdrückt“
Beispiele

  1. ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben
  2. etwas stärkt jemandes Selbstbewusstsein

Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihr Leben! – Lernen Sie sich durchzusetzen! – Überwinden Sie Selbstsabotage! – Erlangen Sie Selbstzufriedenheit!

Unser Selbstvertrauen erhöht sich, wenn wir Krisen überwinden und die Erfahrung machen, dass wir mit unserer Anstrengung Ziele erreichen können.

Das Ziel. „Die Angst zu versagen überwinden.“

Neben der Angst zu versagen empfinden wir auch Angst vor Erfolg. Wir wollen nicht erfolgreich sein und aus der Masse hervorstechen, da dies bedeuten würde, dass wir aus unserer persönlichen Sicherheitszone heraustreten müssten.

Verlasse JETZT Deine sichere Zone, mache neue Erfahrungen, lerne neue Herausforderungen kennen.

Nimm doch mal selbst ein 30-60 sec. Video von Dir auf…

Denn was soll denn geschehen, wenn auch Du ausprobierst, Dich aufzunehmen?

Die Fragen für Dein Video „Unperfekt charismatisch

Notiere Dir :

  1. Wer ist Dein Vorbild? WAS strahlt dieser Mensch aus?
  2. Was bewunderst Du an Deinem Vorbild, wenn Du Sie/Ihn vor Deinem geistigen Auge siehst? WARUM strahlt sie dies aus?
  3. Stell Dir vor, wie es wäre, wenn Du diese Person bist.
  4. Was ändert sich für Dich durch Deine neue Ausstrahlung?
  5. Gibt es einen Impuls?
  6. Wie sieht die Person aus, die Du jetzt vor Deinem geistigen Auge hast, während Du die Fragen beantwortest?

Wichtig ist nur, dass Du Dir die Ausstrahlung Deiner Figur für die Dauer des Videos aneignest. Dich also voll und ganz in diese Figur einfühlst, wie sie spricht, steht, geht, isst, lacht usw.

Alles ist erlaubt, Geschichten, Flüstern, Schreien aber auch stille, leise Erklärungen, Fotos und Bilder können mit einbezogen werden.

Denn:

„Selbstvertrauen gewinnt man dadurch, daß man genau das tut, wovor man Angst hat, und auf diese Weise eine Reihe von erfolgreichen Erfahrungen sammelt.“ Dale Carnegie

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ Mahatma Gandhi

Rätsel- Geschichte für Hochsensible

Eine Rätsel – Geschichte für Hochsensible

Gerade für Hochsensible ist „Flirten“ und „Smalltalk“ irgendwie eine andere Welt. Sie empfinden dies häufig als zu oberflächlich. Oft setzen sich die Lautesten durch, nur weil sie laut sind, in Berufszusammenhängen, im Vorstellungsgespräch und sogar beim Flirten. Hinter der vermeintlichen Schwäche eines Hochsensiblen, dem Smalltalk nicht liegt, verbirgt sich aber eine große Qualität.

Vielleicht etwas anders? „Flirten“ ist das Thema: Ich lausche einfach nach innen und schaue, was sich da in mir regt. Ich bin sehr begeisterungsfähig, wenn es um Menschen geht. Aber nur, wenn ich mein Ding machen kann, jenseits von Dogmen und Hierarchien. Irgendwie fällt mir in diesem Zusammenhang „Der Kleine Prinz“ ein. Er sagt „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Mach Dir ein Bild von der Rätsel-Geschichte. Hier geht es nicht um Fachwissen oder um die Verstandesebene.

Ich freu mich auf Eure Resonanz…

Alter Trott oder kleine Veraenderungen mit grosser Wirkung


Von Albert Einstein stammen u.a. die beiden folgenden Zitate:
„Die Definition von Wahnsinn ist,
immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
und
„Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind.“

Einstein hat die Welt verstanden.
Und das nicht nur auf dem Papier mit irgendeiner wissenschaftlichen Formel.
Es ist wirklich erstaunlich, dass seine Worte so zeitlos und treffend sind.
Nicht das Gleiche tun (denn dies hat ja schon nicht funktioniert)
sondern neue Blickwinkel und Wege finden.

Wir brauchen mehr Quer-Denkerinnen und Quer-Denker.
Wir brauchen Menschen,
die nicht nur auf der Basis von Logik,
eigenem Vorteil und wirtschaftlichen Interessen entscheiden.
Es ist wichtig, sich immer wieder Möglichkeiten zum kreativen Denken zu schaffen,
um neue Perspektiven einzunehmen
und mögliche Visionen zu entwickeln.

Schön, dass wir so tolle Vorbilder wie zum Beispiel Einstein haben.
Wichtig ist seine GeistesHaltung, die wir zwischen den Zeilen lesen können.

Als Coach bewundere ich ihn, weil er etwas sehr Wertvolles gesagt hat.
Da ich Menschen helfe, neue Ideen/Geisteshaltungen für sich zu entwickeln,
ist das einer meiner liebsten Leitsätze.
„Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin,
dass Du Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung änderst.“

Wir fühlen uns aber täglich gestresst, sorgen uns um unsere Gesundheit
und wünschen uns mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys.
Wichtig ist, dass wir uns häufiger Zeit für uns nehmen.

Achtsamkeit: Wenn unser Körper zur Ruhe kommt, beruhigt sich auch unser Geist.
So können wir überhaupt wahrnehmen, dass wir denken.
Jemand, der meditiert, konzentriert sich auf einen einzigen Gedanken oder ein positives Gefühl.
Zum Beispiel auf Mitgefühl, eine klassische Meditationsform im Buddhismus.

Denn merke:
Die innere Haltung entscheidet wesentlich über Erfolg und Misserfolg,
sowohl im Privat- als auch im Berufsleben.

 

Thema bessere Entlohnung der Sozialen Arbeit oder worklifeflow

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Das Thema Entlohnung der Sozialen Arbeit wird häufiger diskutiert.

Meine Meinung dazu:
Die Entlohnung der Sozialarbeit und deren finanzielle fehlende Wertschätzung ist ein Ärgernis für mich. Also ich arbeite in NRW als Sozialarbeiterin. Dort ist die Situation meiner Meinung nach folgende:
1. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse nehmen rasant zu im Bereich der sozialen Arbeit,
2. Neue Sozialarbeiter-Kollegen bleiben innerhalb von Projektarbeit dauerhaft befristet,
3. Der TVÖD und weitere neue Tarifvereinbarungen bzw. Lohntabellen führten zu Lohnkürzungen durch sogenannte Besitzstandswahrungen der entfristeten Kolleginnen und Kollegen (z. B. das Gehalt stieg bei mir nicht während der letzten 10 Jahre). Ein Arbeitgeberwechsel würde zu weiteren Gehaltskürzungen führen.
4. Diese Entwicklung ist mit qualitativen Einschränkungen bzgl. der sozialen Arbeit verbunden (Effizienzsteigerungen, Mittelkürzungen und die gesteigerte Pflicht zum Nachweis der Wirtschaftlichkeit der Dienstleistungen und weniger Zeit für die Menschen)

Zugleich nehmen Arbeitsverdichtung und damit psychische Belastung enorm zu.
5. Ergebnis ist eine „Differenzierungspolitik“ der Kostenträger mit einer Aufspaltung in „einfache“ und „höherwertige“ Tätigkeiten (von ausgebildeten Sozialarbeiterinnen mit Berufserfahrung) und deren jeweiligen neuen Eingruppierung bzw. Entlohnung.
Die ganzheitliche Sozialarbeit entwickelt sich hin, einerseits zu den besser bezahlten Sozialmanagern bzw. Koordinatoren ohne Kontakt zu den Menschen und andererseits zu den schlechter bezahlten Tätigkeiten mit dem Dienst am, für und mit dem Menschen.
Vielleicht ist eine Antwort auf diese Auswüchse, das gemeinsame Engagement sich für eine Verbesserung einzusetzen und diese Themen offen anzusprechen. Vielleicht ist die Selbstsorge eine individuelle Antwort gegen Überforderung und Ausbrennen?

Viele der Veränderungen und Prozesse werden z.B. von den PraktikerInnen in ihren Folgen kaum wahrgenommen. Sie sind allmählich eingeführt worden und gelten längst als unumstößliche Gesetze (vgl. z.B. Eichinger 2004).

Eine Antwort ist vielleicht auch #worklifeflow? Steigende Komplexität von Arbeit, der Bedeutungszuwachs von Wissen und Kompetenzen und die Wichtigkeit von Vernetzung – auch über Hierarchieebenen hinweg, könnte einige Sozialarbeitenden motivieren. Denn die Quellen des Neuen liegen dort, wo Menschen diskutieren, ihr Wissen teilen und „gemeinschaftlich an Ideen“ arbeiten. Eine BetriebsKultur auf Augenhöhe könnte ermöglichen, dass die Sozialarbeitenden wieder zunehmend partizipieren könnten. Also Anteil haben könnten: Das bedeutet „beteiligt sein“,  mit am Tisch sitzen“, mit ins Boot geholt werden“,mit ins Boot genommen werden“, „teilhaben“ und „teilnehmen“. Arbeiten im Flow, das heißt mit Begeisterung oder Enthusiasmus zu arbeiten und schafft optimale Bedingungen für ein produktives Hoch. Wenn jemand für etwas brennt, dann ist es unerheblich, ob dieses Gefühl bei der Arbeit oder im Sportverein eingesetzt wird. Jeder wird sofort wissen, dass die jeweilige Tätigkeit entsprechend gut ausgeführt werden wird. Das muss doch auch im Sozialen Bereich möglich sein…?

Wieder mit Enthusiasmus zu arbeiten, könnte ebenfalls eine Antwort auf Unlust und fehlende (finanzielle) Wertschätzung  sein. Wenn Geld mittlerweile die wichtigste Motivation für Ihre Arbeit ist, hat das mit Enthusiasmus nicht viel zu tun.

Ich glaube, dass es gut ist, auch innerhalb der neoliberalen Tendenzen der Sozialen Arbeit,  für  sich selbst und seine Interessen einzustehen, statt wie Don Quichotte in einem Wahn, als heldenhafter Ritter für Gerechtigkeit zu sorgen, der sich von nichts und niemandem aufhalten lässt und der den Kampf gegen Windmühlen verlor.

Der Kerngedanke des Work-Life-Flows ist die individuelle Gestaltung der eigenen Lebens- und Arbeitswelt mit dem notwendigen Maß an Freiheit und Flexibilität. Im Bereich Soziale Arbeit wird dies häufiger schon umgesetzt. Also ist Digitalisierung und New Work – unsere große Chance? Auch für die Soziale Arbeit gilt: „Zukunft mit gelebter Innovationskultur durch Teamwork, Selbstbestimmung und persönliche Produktivität.“

Dann hoffen wir mal das Beste… , oder?

Heilung die Gedanken sind frei

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Heilung:

DIE GEDANKEN SIND FREI (aus der Fassung um 1800)

Ich denk was ich will
und was mich erquicket,
Und das in der Still
Und wenn es sich schicket;
Mein Wunsch und Begehren
Kann Niemand mir wehren;
Wer weiß was es sei?
Die Gedanken sind frei.

Wird gleich dem Gesicht
Das Sehen versaget,
So werd ich doch nicht
Von Sorgen geplaget.
Ich kann ja gedenken,
Was soll ich mich kränken?
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

Ja fesselt man mich
Im finsteren Kerker,
So sind doch das nur
Vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei.

Geht doch! – Ein offener Brief – Kein Opfer äußerer Umstände sein

 

 

Auf dem „Berufungskongress für Hochsensible“ habe ich das „Sensibelchen“ Conni Biesalski kennen gelernt in einem Online-Gespräch.
Was sie macht, finde ich super spannend. Vielleicht auch Ihr!

Hier ein aufmunternder Blogartikel, wie ich finde.

Zitat von Conni Biesalski „Wir haben immer eine Wahl.

Immer.

Wir entscheiden täglich und jede Minute, ob wir glücklich sein wollen oder nicht.

Es mag manchmal schwer zu glauben sein. Aber wenn du denkst, dass dein Glück und dein Schicksal ständig von Faktoren ausserhalb von dir beeinflusst werden, machst du dich zum Opfer deines eigenen Lebens. Zum Opfer anderer Menschen, von Gegebenheiten, die wir nicht kontrollieren können.“

Soundtrack zum Post passt wunderbar!  „Ein offener Brief an alle, die noch nicht ihr geilstes Leben führen

Soziale Arbeit als Gewinner oder herrscht ein Fachkräftemangel

Im neuen Blog der DGSA (Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit) ist ein empfehlenswerter Artikel zu lesen: Die Letzten werden die Ersten sein.  Es wird auf die Studie von zwei Wissenschaftlern aus Oxford hingewiesen. Die beiden haben 700 Berufe anhand einer US-amerikanischen Datenbank auf typische Tätigkeiten im Berufsalltag untersucht. Anschließend wurden diesen Tätigkeiten ein Wert mit Bezug auf die Wahrscheinlichkeit einer Automatisierung in der Zukunft zugeordnet und schließlich wurde aus diesen Werten eine Rangfolge der Berufe mit der geringsten bzw. höchsten Wahrscheinlichkeit der Automatisierung erstellt.

And the winner is: Soziale Arbeit!
„Gefühlte“ Realität ist hingegen, dass in weiten Teilen Deutschlands der Arbeitsmarkt für SozialarbeiterInnen fast leergefegt ist. Für April 2016 meldet die Bundesagentur 120 offene Stellen pro hundert arbeitslose SozialarbeiterInnen. Ein weiterer Artikel der DGSA thematisiert, das die beruflichen Rahmenbedingungen verbesserungswürdig sind: SozialarbeiterInnen – gefragt wie noch nie, schlecht bezahlt wie bisher?
Was fehlt, ist das Miteinander für ein gemeinsames Ziel: die gesellschaftliche Anerkennung der Menschenrechts-Profession Soziale Arbeit.
Autor Martin Gaedt zeigt in seinem Buch Mythos Fachkräftemangel, was in Deutschlands Arbeitsmarkt gewaltig schiefläuft. Gaedt warnt davor, potentielle Fachkräfte mit Absagen und mangelnder Wertschätzung zu verprellen. Er widerspricht dem Fachkräftemangel vehement. Seiner Ansicht nach herrscht ein Mangel an Respekt und Wertschätzung, Mangel an Unternehmenskultur und Perspektiven. Für die Verbessung des Personalmanagement Bereich Soziale Arbeit ist ebenfalls nach oben noch Luft.
Daher war ich hoch erfreut, für den Bereich der Sozialen Arbeit Folgendes zu finden:
projekt_demografie-paritaet-org
„Demografie PARITÄT“ ist ein abgeschlossenes Projekt für die Umsetzung eines demografie-sensiblen Personalmanagements – das im Rahmen des rückenwind Programms finanziert wurde – gemeinsam mit fünf Piloteirichtungen und deren Good Practice Beispiele. Die Freie Wohlfahrtspflege ist mit ihren zahlreichen Einrichtungen und Diensten der zweitgrößte Arbeitgeber Deutschlands. Allerdings ist diese wichtige Arbeit immer stärkeren Herausforderungen ausgesetzt. Auf der einen Seite sinkt das Angebot an fachkundigen Arbeitskräften, insbesondere in ländlichen Regionen. Andererseits steigt durch die demografische Entwicklungen der Bedarf an sozialen Dienstleistungen. Es wird zunehmend schwerer Fach- und Führungskräfte zu gewinnen oder hohe Fluktuationsraten in den Betrieben abzuwenden. So muss die Sozialwirtschaft möglichst schnell neue Lösungsansätze finden, um eine nachhaltige Personalpolitik aufzubauen und einer alternden Belegschaft gerecht zu werden.

 

Der „Werkzeugkoffer zur Personalentwicklung“ ist eine wahre Fundgrube mit  einer Reihe von Materialien und Arbeitshilfen, mit deren Hilfe die Herausforderungen bewältigt werden können.

  • Einführung in den Werkzeugkoffer zur Personalentwicklung
  • Personalauswahl
  • Anforderungsprofile
  • Einarbeitung und Probezeit
  • Periodische Personalentwicklungsgespräche
  • Erfahrungs- und Know-Howt-Tansfer
  • Flexibilisierung der Arbeitszeit
  • Führungsfeedback
  • Mitarbeiterbefragung (Beispiel Arbeitsbelastung)
  • Change-Management – Gestaltung von Veränderungsprozessen
  • Diversity Management – Umgang mit Vielfalt
  • Werte und Wertewandel

http://www.demografie.paritaet-nrw.org/