Was lässt sich dagegen tun? #Metoo – Klare Ansage in drei Schritten

Seit jeher findet es statt: Zwischen Führungskräften und Untergebenen, Kolleginnen und Kollegen, Fachkräften und unterstützungsbedürftigen Personen…

 

Alle Formen der Belästigung ernst nehmen

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist für die Bereiche Pflege und Betreuung bislang kaum erforscht. Eine unveröffentlichte Vorstudie der BGW und der Universität Hamburg zum Thema gibt aber Hinweise darauf, dass wahrscheinlich viele Beschäftigte im Pflege- und Betreuungskontext entsprechende Erfahrungen machen. Das Spektrum reicht von nonverbalen Belästigungen wie dem Zeigen anzüglicher Bilder oder Gesten über entsprechende verbale Äußerungen bis hin zu körperlichen sexuellen Übergriffen.

Ferner deutet die Befragung von 345 Personen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen auf Zusammenhänge zwischen sexueller Belästigung und Gesundheitsproblemen wie Depressivität und psychosomatischen Beschwerden hin – auch bei nonverbalen und verbalen Vorfällen. „Man sollte also nicht nur gravierende körperliche Übergriffe, sondern alle Formen der Belästigung ernst nehmen“, erklärt Projektleiterin Dr. Mareike Adler von der BGW.

Klare Ansage in drei Schritten

Wenn es zu einer Belästigung kommt, empfiehlt die BGW eine deutliche Reaktion in drei Schritten:

  1. Aussprechen, was gerade passiert ist.
  2. Sagen, was das mit einem macht.
  3. Fordern, was das Gegenüber zukünftig tun oder lassen soll.

Konkret kann das zum Beispiel lauten: „Sie haben gerade eine sexuelle Anspielung gemacht. – Das verletzt mich. – Unterlassen Sie das!“ Ein solches Antwortschema erfüllt gleich zwei Funktionen, wie Arbeits- und Organisationspsychologin Dr. Heike Schambortski von der BGW erläutert: „Es hilft, in entsprechenden Situationen schnell und resolut zu reagieren. Und es zeigt der belästigenden Person sofort auf, dass sie eine Grenze überschritten hat.“

Keine Diskussion

Keinesfalls sollte man sich auf Diskussionen einlassen, so der Rat der BGW. „Was eine Verletzung ist, bestimmt die verletzte Person, nicht die verletzende“, betont Dr. Schambortski. „Menschen nehmen unterschiedlich wahr, was eine sexuelle Belästigung ist und wie schwer sie die betroffene Person verletzt.“

Für den beruflichen Kontext gibt es aber klare Grenzen: „Alle Worte und Handlungen, die Männer und Frauen in ihrer Sexualität spiegeln, haben am Arbeitsplatz nichts zu suchen“, stellt die Expertin klar. Das gelte ebenso für Pflege- und Betreuungssituationen.

Unternehmen ebenfalls gefordert

Zum betrieblichen Arbeitsschutz gehört auch der Schutz der Beschäftigten vor sexueller Belästigung. Damit der gelingt, muss das Thema dort als Handlungsfeld erkannt und offen angegangen werden. Weitere wichtige Informationen zum Umgang mit sexueller Belästigung finden sich unter: https://www.hinschauen-helfen-handeln.de/  (Eine gemeinsame Initiative der evangelischen Landeskirchen und der Diakonie)

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Haben Sie den „Flow“ schon entdeckt?

„Flow“ nennt man einen Zustand,
in dem alles mühelos von der Hand geht –
Musiker und Sportler kennen und lieben ihn.
Dabei kann uns der „Flow“
selbst beim Bügeln erwischen…
Nur wie?
Nun habe ich Selbstsorge, Begeisterung,
Freude und Selbstliebe als eigene,
oberste Priorität gesetzt und
betreten. Ich habe nicht vor
diese inneren Reccourcen wieder den Rücken zu kehren.
Mehr hier im Blog von changeologen

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Haben Sie den “Flow” schon entdeckt?
https://changeologen.wordpress.com/2017/02/03/haben-sie-den-flow-schon-entdeckt/

Die Changeologen

Lesen Sie diesen Artikel und Sie werden befähigt werden den Flow in Ihr Leben einzubauen!

Definition

Flow (englisch „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit („Absorption“), die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust.

Quellen

Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi gilt als Schöpfer der Flow-Theorie, also lassen wir Ihn zuerst zu Worte kommen:

Mihaly Csikszentmihalyi fragt: „Was macht ein Leben lebenswert?“ Unter der Feststellung, dass Geld uns nicht glücklich machen kann, richtet er seinen Blick auf jene, die Vergnügen und dauerhafte Befriedigung in Tätigkeiten finden, die einen Zustand des „Fließens“, des „Flow“ mit sich bringen.

Joseph Jaworski sagt in seinem Buch Source: The Inner Path of Knowledge Creation, 2012:

„Es gibt eine kreative Quelle unendlichen Potenzials im Universum. Die Verbindung zu dieser Quelle führt zur Entstehung…

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Lästern ist so gestern – Der Adapter – Gemeinsam für ein gesundes Betriebsklima: Projekt kommmitmensch

 

Lästern, schikanieren, mobben
Solche Kolleg*innen wünscht sich niemand

 

 

„Wer solche Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr“: Sie lästern, mobben, säen Zwietracht – und vergiften damit das Betriebsklima. Welche Auswirkungen hat das? Mit dieser Frage beschäftigt sich der neue Social-Media-Clip, den die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften heute im Rahmen ihrer Präventionskampagne kommmitmensch veröffentlicht haben. Das Video zeigt eine Szene im Konferenzraum. Der neue Kollege versucht verzweifelt den Beamer an seinen Laptop anzuschließen. Es klappt nicht. Ihm fehlt schlicht der richtige Adapter. Zwei Team-Mitglieder starten eine fiese Lästerattacke. Höhepunkt: Einer der Kollegen öffnet sein Sakko. Darin zu sehen: mehrere Adapter, die er dem Neuen nicht anbietet.

„Das Video zeigt auf provokante Art, wie sehr jede und jeder einzelne mit seinem Verhalten zum Betriebsklima beiträgt“, sagt Gregor Doepke, Leiter Kommunikation der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. „Das soziale Klima in einem Betrieb ist für alle Beschäftigten spürbar. Es prägt die Menschen, den Charakter eines Unternehmens und es kann sogar die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beeinflussen. Ein gutes, gesundes Betriebsklima bei der Arbeit entsteht nur durch gegenseitige Wertschätzung, Respekt und Vertrauen. Dann kann es sogar zum Erfolgsfaktor werden.“

„Der Adapter“ ist der zweite von bisher drei geplanten Social-Media-Spots, die allesamt von der Regisseurin Isa Prahl umgesetzt werden. Die Clips greifen nach und nach die Handlungsfelder der Kampagne auf. Betriebsklima ist eines davon.  (Quelle: DGUV)

Den Film können Sie hier ansehen

Das Betriebsklima beschreibt die Eigenschaften und Attribute eines Betriebes. Studien belegen seinen Einfluss auf die Gesundheit – sowohl der einzelnen Beschäftigten als auch der Organisation als Ganzes. Denn ein gutes Betriebsklima geht einher mit einer Reihe von grundlegenden Werten, die gleichermaßen leistungsfähige Betriebe auszeichnen:

  • ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl
  • soziale Unterstützung
  • gegenseitiges Vertrauen
  • gute Kommunikation
  • konstruktiver Umgang mit Fehlern und Konflikten
  • gemeinsame Werte und Normen
  • individuelle Wertschätzung
  • gute Führung

–> Merke: Ein gutes Betriebsklima entsteht durch gegenseitige Wertschätzung, Respekt und Vertrauen.

Es hilft auch, sich mit der „Achtsamen Kommunikation“ zu befassen. Liebe als Grundlage der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Die Ansätze der „Gewaltfreien Kommunikation“ bzw. deren Ziele:

  • Eigene Befürfnisse erfüllen, ohne andere zu beeinträchtigen – ohne ihnen Gewalt anzutun
  • Befriedigende Beziehungen aufbauen, wiederherstellen und erhalten
  • Schmerzhafte Kommunikation verhindern
  • Konflikte nutzen

Internationaler Tag der seelischen Gesundheit Aktionswoche und Aufklärung

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„Internationaler Tag der seelischen Gesundheit“ Text aus Kleiner Kalender

Der internationaler Tag der seelischen Gesundheit, auch Welttag der geistigen Gesundheit genannt, findet am 10. Oktober statt. Er wurde 1992 durch die World Federation for Mental Healthmit mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen.
Mehr unter https://www.thieme.de/de/gesundheit/tag-seelischen-gesundheit-53912.htm
Psychische Störungen sind weit verbreitet. Nach einer Studie der WHO leidet weltweit jeder vierte Arztbesucher daran. Deutsche Studien sprechen von ca. 8 Millionen Deutschen mit behandlungsbedürftigen psychischen Störungen. Die meisten würden jedoch nach einiger Zeit abklingen. Psychische Störungen gehören zu den häufigsten Beratungsanlässen in allgemeinmedizinischen Praxen.

Psychische Störungen sind derzeit die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Seit 1991 stieg die Zahl der Krankheitstage durch psychische Störungen um etwa 33 Prozent. Dieser angeblich ansteigende Trend zu psychischen Erkrankungen ist in der Arbeitsunfähigkeitsstatistik seit deren Einführung im Jahre 1976 zu beobachten. Fast jeder Dritte leidet einmal in seinem Leben an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Rund zehn Prozent der Fehltage bei den aktiv Berufstätigen gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Depressionen, Alkoholerkrankungen, bipolare Störungen und Schizophrenien zählen weltweit zu den häufigsten Erkrankungen. Experten nennen sie seit langem Volkskrankheiten; erst in den letzten Jahren wurde dieses Problem enttabuisiert und auch zunehmend in der Gesellschaft diskutiert.

Das ABSG (Aktionsbündnis für Seelische Gesundheit) nutzt zum Beispiel am 10. Oktober den internationalen Tag der seelischen Gesundheit für Informationstage, Aktionswochen und Veranstaltungen; diese sollen über Aspekte der Prävention und Therapie psychischer Erkrankungen informieren und auf die Belange psychisch erkrankter Menschen aufmerksam machen:
http://www.seelischegesundheit.net/

Persönlichkeits-Störung oder nur anders?

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„ADHS, Depression, Persönlichkeits-Störung oder doch keine Diagnose?“

Viele Diagnosen bei Erwachsenen und bei Kindern sind bestimmt nicht richtig, meine ich. Ich halte es für wichtig, das Verhalten eines Kindes in seinen sozialen Kontext zu erkennen und zu stellen. Zu erkunden, ob sich im konkreten Fall Probleme zeigen, die eigentlich schon immer bestanden, oder ob sich das Verhalten verändert hat und es äußere Ursachen dafür geben könnte.

„Kinder erziehen zu können“ ist nicht angeboren. Es muss erlernt werden. Es kann sein, dass das Verhalten der Eltern oder anderer Personen aus dem Umfeld schwierig für das Kind sind. Vielleicht ist das Kind hochsensibel und es wird auf seine Bedürfnisse nicht richtig eingegangen. Wenn hochsensible Kinder unsensibel behandelt werden, dann verhalten sich diese  Kinder auch irgendwann auffällig.

Ich hoffe, dass gerade Experten irgendwann eine „HSP“ erkennen und nicht einfach Medikamente verordnen, Diagnosen stellen und so mehr Probleme verursachen, statt hilfreich zur Seite zu stehen. Aktuell werden die Netzwerke zum Thema Hochsensibilität immer stärker und gute Fachinformationen stehen zur Verfügung ZB auf dem Blog Soziale Arbeit und Hochsensibilität :  http://www.high-sensitive-socialwork.de/
In diesem Sinne finde ich gut, dass Mediziner gegen neue Krankheitsformen im DSM-5 protestieren.
Hier ist ein erklärender Text zu DSM http://www.psychiatrie-verlag.de/startseite/news/date/2011/october/06/news-article/die-neue-persoenlichkeitsstoerung.html

Wenn aber Dein Leidensdruck sehr hoch ist, Du aus eigener negativer Gedankenspirale nicht heraus kommst, Du Schlafstörungen oder auch körperliche Beschwerden hast für die es keine medizinischen Erklärungen gibt, dann ist Psychotherapie eventuell hilfreich. Gute Infos sind auf folgender Seite zu finden:

http://www.therapie.de/psyche/info/fragen/dschungel-psychotherapie/

Arbeitseinblicke mit schöner Musik. Oder: So kann eine Tagungsdokumentation auch aussehen.

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„Einblick in die Tagungsdokumentation“
Gefällt mir sehr gut. Auch gute Ansätze für die #soziale #Arbeit #sozialwirtschaft #Sozialarbeit

FÖHR

Für die Tourismusmarketing Niedersachsen GmbH habe ich im August 2016  eine Gesundheitswerkstatt dokumentiert. D.h. ich habe zeitgleich Vorträge und Arbeitsergebnisse aus den Workshops auf dem Ipad festgehalten. Diese wurden in den Pausen über Beamer gezeigt, und bei der Reflexion zu den Ergebnissen.

Und so sah das dann aus:

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Potenziale – Hochsensible Hochbegabte – Doku HighSkills

 

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Emfehlenswert „HighSkills“: Ein Dokumentarfilm über hochbegabte und hochsensible Menschen von Mona Suzann Pfeil:
„HighSkills – verschenkt die Wirtschaft die Potenziale hochsensibler und hochbegabter Menschen?“
Mit Hirnforscher Prof. Spitzer, Rechenweltmeister Dr. Mittring, Philosoph Dr. Precht, hochsensiblen Berufstätigen usw.

Mona Suzann Pfeil: „Die Zusammenarbeit mit Hochsensiblen und Hochbegabten bietet ungeahnte und viel zu wenig genutzte Chancen, voneinander und miteinander zu lernen und gemeinsam erfolgreich zu sein. Die Voraussetzung dafür sind angepasste Lebensweisen, Schul- und Arbeitsformen.

Die Wirtschaft hat die Hochsensiblen noch nicht entdeckt. Schuld daran ist ein Tabu, das Vorurteile begünstigt. Diese wollen wir mit unserem Film-Projekt entkräften. Wir wollen beweisen, dass die Vorteile der Hochsensibilität überwiegen: Hochsensible sind die geborenen Seismografen für Innovationen und notwendige Kurskorrekturen, und sie stellen das nötige Korrektiv in einer funktionierenden Gemeinschaft dar. “

Die Finanzierung des Film erfolgte über Crowdfunding. Diese Finanzierungsform ist auch für die soziale Arbeit interessant. Das Besondere beim Crowdfunding ist, dass eine Vielzahl an Menschen (die Crowd) ein Projekt finanziell unterstützt und somit mit ermöglicht. Klassischerweise werden Crowdfunding Projekte über das Internet organisiert.

Die Doku ist zu kaufen unter: http://www.highskills.de/