Der real existierende Burnout

Toller Beitrag: Burnout gibt es wirklich.
Gerade Mitarbeitende in sozialen Berufsfeldern müssen da aufpassen.
Und nicht nur Berufkollegen…
Immer schneller, weiter höher und besser werden wollen führt letztendlich ins Chaos. Wir sollten zwischendurch innehalten und uns darauf besinnen, was uns wirklich wichtig ist …

Quelle: https://bueronymus.wordpress.com/2017/03/08/burnout-existiert/

Büronymus

Immer wieder hört und liest man, das Burnout-Syndrom existiere gar nicht, sei eine Erfindung von Workoholics, um sich selbst zu beweihräuchern, sei eigentlich mit einer Depression gleichzusetzen, klinge aber besser. Eine Modediagnose halt.

Mich ärgert das sehr, da ich selbst zwei Burnouts erlebt habe. Und die waren sehr real. Mal abgesehen vom mangelnden Respekt gegenüber den Betroffenen spricht aus solchen Aussagen vor allem Unwissen. Oder – cui bono? – der Unwille von Arbeitgebern, die Realität anzuerkennen und entsprechend zu handeln.

Der Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut Prof. Joachim Bauer widerlegt in seinem bemerkenswerten Buch „Arbeit – Warum sie uns glücklich oder krank macht“ (Amazon Partner Link) die Mär von der Modediagnose anhand wissenschaftlicher Studien (S. 85 ff.):

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Die neue Psychotherapie-Richtlinie

Wichtig und von Vielen in deren Bedeutung gar nicht wahrgenommen. Guter verständlicher Blogbeitrag
zur neuen Psychotherapie Richtlinie 2017

https://therapeutenseele.wordpress.com/2017/04/03/die-neue-psychotherapie-richtlinie/

therapeutenseele

Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt findet seit diesem Wochenende eine grundlegend reformierte Psychotherapie-Richtlinie Anwendung. Die neue Richtlinie stellt aus Sicht von Fachpersonen die bedeutendste strukturelle Reform der psychotherapeutischen Versorgung seit dem Psychotherapeutengesetz aus dem Jahr 1999 dar, im Folgenden ein kurzer Überblick über wichtige Neuerungen.

Herzstück der Reform ist die psychotherapeutische Sprechstunde, die neu eingeführt wird und jedem Versicherten ohne einschlägige Vorbehandlung zeitnah die Möglichkeit des Kontakts zu einem Psychotherapeuten eröffnen soll. So sollen Ratsuchende im Rahmen dieser Sprechstunden innerhalb von drei Stunden nicht nur eine erste diagnostische Abklärung hinsichtlich ihrer psychischen Beschwerden erhalten, sie sollen auch über die unterschiedlichen Richtlinienverfahren und geeignete Therapieoptionen informiert werden. Es müssen mindestens zwei Stunden in der Woche für diese Sprechstunden angeboten werde, es besteht jedoch keine Pflicht zur Einrichtung von Sprechstunden. Bei Feststellung einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung und fehlenden freien Behandlungsplätzen wird zudem auf die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen hingewiesen – diese müssen innerhalb von vier Wochen einen freien Behandlungsplatz…

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Bewusst-Sein in der Wissenschaft

rebloggt von https://achtsamkeit-heute.com und absolut für gut befunden …

Achtsamkeit super Ansätze für uns hochsensible Sozialarbeitende, um unseren stressigen Arbeitsalltag zu bestehen …
Artikel mit Dr. Britta Hölzel Eine einzigartige Persönlichkeit, die viele so wichtige Blickwinkel rund ums Thema Achtsamkeit vereint:
„Die Achtsamkeitspraxis hilft dabei, sich den Druck und die eigenen Denkprozesse bewusst zu machen, ehrlich zu sich selber zu sein, sich über eigene Erwartungen Rechenschaft abzulegen …“

„Achtsamkeitsmeditation ist das nicht wertende Wahrnehmen der Dinge, so wie sie sind, im Hier und Jetzt. In der Psychotherapie gut etabliert, aktuell auch von Unternehmen für sich entdeckt – die neu…“

Quelle: Bewusst-Sein in der Wissenschaft

Christina Berndt zu Gast bei ARD Alpha Wissenschaftsjournalistin Bestsellerautorin Zufriedenheit und Resilienz

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Wissenschaftsjournalistin und Bestsellerautorin Christina Berndt zu Gast ARD Alpha (Bildungskanal) im Gespräch mit Markus Kampp (2016)

2013 wurde Frau Berndts mit dem Wächterpreis der deutschen Tagespresse für ihrer Recherchen ausgezeichnet, die den Organspendeskandal aufdeckten.

Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem Leben, obwohl es ihnen, objektiv betrachtet, gut geht. Das zwanghafte Streben nach Glück, auch wenn es zwischendurch von Erfolg gekörnt ist, macht auf Dauer nicht glücklich. Die ununterbrochene Suche ohne Pausen mit wirklicher körperlicher Entspannung, die kein Ziel verfolgen, kann schnell zur Sucht werden. Zufriedenheit hingegen entsteht aus einem persönlichen Blick auf das eigene Leben. Ein zufriedenes Gefühl durchströmt den Bauch und setzt sich in alle Gliedmaßen fort. Wie man die eigene Zufriedenheit steigern kann, erforscht Christina Berndt in dem wissenschaftlich fundierten Sachbuch. „Zufriedenheit“ Wie man sie erreicht und warum sie lohnender ist als das flüchtige Glück, München: dtv, 2016.

Frau Berndt nutzt im Gespräch mit Markus Kampp eine sehr schöne Metapher, was begeistert: „Der Löwenzahn wächst halt auch auf dem Schrottplatz des Lebens, wenn es sein muss: Er überdauert jede Art von Witterung und alle sonstigen Unannehmlichkeiten. Die Orchideen hingegen wachsen keineswegs überall: Sie muss man hätscheln und pflegen, denn sie sind sehr empfindlich. Aber wenn man sie gut pflegt, dann treiben sie eben auch die schöneren Blüten.“  …  „Empfindlich sein muss also nicht immer schlecht sein, denn in einer Umwelt, in der man gute Reize einsammeln kann, ist das Empfindlich-Sein wunderbar. “

www.youtube.com/watch?v=ja8iAdxlE3s

Gespräch als download

 

 

Soziale Arbeit Burnout Gesundheit und Praevention

auf-der-suche-nach-professionellen-alternativen-zu-selbstausbeutung-in-der-sozialen-arbeit

Auf der Suche nach professionellen Alternativen zu Selbstausbeutung in der Sozialen Arbeit“

von Marianna Thielsch veröffentlicht am 26.04.2016

 

„Die Bachelorarbeit zum Thema „Alternativen zu Selbstausbeutung in der Sozialen Arbeit“ befasst sich mit selbstausbeutendem Verhalten von SozialarbeiterInnen und diskutiert alternative Handlungsstrategien. In einer theoretischen Abhandlung werden basierend auf einer ausführlichen Literaturrecherche wissenschaftliche Aussagen und Erkenntnisse gesammelt und verarbeitet. Grundlage bildet die Feststellung, dass Soziale Arbeit neoliberalen Veränderungen ausgesetzt ist (vgl. Seithe 2012; Bütow/Chassé/Lindner 2014; u.a.), die im Zusammenhang mit den geschichtlich gewachsenen Eigenheiten der Profession (vgl. Winker 2015) unter anderem zu destruktivem Bewältigungshandeln, insbesondere zu einer Selbstausbeutung der Fachkräfte (vgl. Poulsen 2009; Seithe 2012) führt.“

„In der Bachelorarbeit werden eine Vielzahl von Handlungsalternativen zusammengetragen. Diese bewegen sich zum Einen auf der individuellen Ebene (Beschäftigung mit der eigenen Person) und zum Anderen auf der gemeinschaftlichen Ebene, d.h. im Miteinander (Politisierung und das Streben nach Sichtbarkeit). Die individuelle Selbstfürsorge/ Psychohygiene im Arbeitsalltag wird ebenso wie die gemeinsame politische Aktivität oder das störrische Beharren auf Fachlichkeit u.a. thematisiert.“

https://www.socialnet.de/materialien/27584.php

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