Meditation für Hochsensible (Teil 1)

Meditation für Hochsensible –
Schöne Übung,
für fünf Minuten jeden Tag
die uns in unsere Kraft bringt …

AyurTara

In der Meditation verbinden wir uns mit unserem Bewusstsein. Wir achten dabei insbesondere auf unseren Atem, der als „Prana“ pure Lebensenergie ist.

Solange wir atmen, leben wir. 

Solange wir atmen, haben wir die Möglichkeit, unser Leben in eine positive Richtung zu lenken. 

Solange wir atmen, können wir uns entscheiden, ob wir jedem Gedankengang in unserem Kopf folgen oder ob wir eine ruhige und ausgeglichene Geisteshaltung erlangen wollen.

Durch Meditation lernen wir, uns zu entspannen, zur Ruhe zu kommen. Insbesondere Ängste und depressive Gemütszustände können durch Meditation verringert werden.

Übung:

Als Vorbereitung sorge für einen möglichst störungsfreien Raum: keine Klingel, kein Telefon, keine Unterbrechungen durch die Familie oder sonstige MitbewohnerInnen.

Setz Dich ruhig auf ein Meditationskissen (wenn Du eins hast) oder auf einen Stuhl. Wenn Du ein Meditationskissen hast, setze dich mit gekreuzten Beinen, das rechte vor dem linken oder aber im Kniesitz. Wenn Du auf dem Stuhl sitzt, sitze auf der vorderen…

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Heilung die Gedanken sind frei

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Heilung:

DIE GEDANKEN SIND FREI (aus der Fassung um 1800)

Ich denk was ich will
und was mich erquicket,
Und das in der Still
Und wenn es sich schicket;
Mein Wunsch und Begehren
Kann Niemand mir wehren;
Wer weiß was es sei?
Die Gedanken sind frei.

Wird gleich dem Gesicht
Das Sehen versaget,
So werd ich doch nicht
Von Sorgen geplaget.
Ich kann ja gedenken,
Was soll ich mich kränken?
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

Ja fesselt man mich
Im finsteren Kerker,
So sind doch das nur
Vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei.

Christina Berndt zu Gast bei ARD Alpha Wissenschaftsjournalistin Bestsellerautorin Zufriedenheit und Resilienz

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Wissenschaftsjournalistin und Bestsellerautorin Christina Berndt zu Gast ARD Alpha (Bildungskanal) im Gespräch mit Markus Kampp (2016)

2013 wurde Frau Berndts mit dem Wächterpreis der deutschen Tagespresse für ihrer Recherchen ausgezeichnet, die den Organspendeskandal aufdeckten.

Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem Leben, obwohl es ihnen, objektiv betrachtet, gut geht. Das zwanghafte Streben nach Glück, auch wenn es zwischendurch von Erfolg gekörnt ist, macht auf Dauer nicht glücklich. Die ununterbrochene Suche ohne Pausen mit wirklicher körperlicher Entspannung, die kein Ziel verfolgen, kann schnell zur Sucht werden. Zufriedenheit hingegen entsteht aus einem persönlichen Blick auf das eigene Leben. Ein zufriedenes Gefühl durchströmt den Bauch und setzt sich in alle Gliedmaßen fort. Wie man die eigene Zufriedenheit steigern kann, erforscht Christina Berndt in dem wissenschaftlich fundierten Sachbuch. „Zufriedenheit“ Wie man sie erreicht und warum sie lohnender ist als das flüchtige Glück, München: dtv, 2016.

Frau Berndt nutzt im Gespräch mit Markus Kampp eine sehr schöne Metapher, was begeistert: „Der Löwenzahn wächst halt auch auf dem Schrottplatz des Lebens, wenn es sein muss: Er überdauert jede Art von Witterung und alle sonstigen Unannehmlichkeiten. Die Orchideen hingegen wachsen keineswegs überall: Sie muss man hätscheln und pflegen, denn sie sind sehr empfindlich. Aber wenn man sie gut pflegt, dann treiben sie eben auch die schöneren Blüten.“  …  „Empfindlich sein muss also nicht immer schlecht sein, denn in einer Umwelt, in der man gute Reize einsammeln kann, ist das Empfindlich-Sein wunderbar. “

www.youtube.com/watch?v=ja8iAdxlE3s

Gespräch als download

 

 

Soziale Arbeit Burnout Gesundheit und Praevention

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Auf der Suche nach professionellen Alternativen zu Selbstausbeutung in der Sozialen Arbeit“

von Marianna Thielsch veröffentlicht am 26.04.2016

 

„Die Bachelorarbeit zum Thema „Alternativen zu Selbstausbeutung in der Sozialen Arbeit“ befasst sich mit selbstausbeutendem Verhalten von SozialarbeiterInnen und diskutiert alternative Handlungsstrategien. In einer theoretischen Abhandlung werden basierend auf einer ausführlichen Literaturrecherche wissenschaftliche Aussagen und Erkenntnisse gesammelt und verarbeitet. Grundlage bildet die Feststellung, dass Soziale Arbeit neoliberalen Veränderungen ausgesetzt ist (vgl. Seithe 2012; Bütow/Chassé/Lindner 2014; u.a.), die im Zusammenhang mit den geschichtlich gewachsenen Eigenheiten der Profession (vgl. Winker 2015) unter anderem zu destruktivem Bewältigungshandeln, insbesondere zu einer Selbstausbeutung der Fachkräfte (vgl. Poulsen 2009; Seithe 2012) führt.“

„In der Bachelorarbeit werden eine Vielzahl von Handlungsalternativen zusammengetragen. Diese bewegen sich zum Einen auf der individuellen Ebene (Beschäftigung mit der eigenen Person) und zum Anderen auf der gemeinschaftlichen Ebene, d.h. im Miteinander (Politisierung und das Streben nach Sichtbarkeit). Die individuelle Selbstfürsorge/ Psychohygiene im Arbeitsalltag wird ebenso wie die gemeinsame politische Aktivität oder das störrische Beharren auf Fachlichkeit u.a. thematisiert.“

https://www.socialnet.de/materialien/27584.php

#sozialeArbeit #burnout #sozialarbeit #soziales #praevention #gesundheit #burnoutpraevention

–> socialnet ist eine deutschsprachige Plattform für Fachinformationen aus Sozialwirtschaft und Nonprofit-Management und ein branchenerfahrener Dienstleister mit vielfältigen Angeboten rund um Internet und Wissensmanagement

Innovation in Organisationen der Sozialen Arbeit

Frederic Laloux beim Lernforum Großgruppenarbeit 2016 in Oberursel

Den Vortrag von Frederic Laloux „wie sich lebendige, vitale Organisationen schaffen lassen …“ beim Lernforum Großgruppenarbeit 2016, finde ich genial.

Der Eintrag bei einem Diskussionsforum zeigt als Beispiel, wie sich Sozialarbeitende fühlen, wenn sie nicht den Zugang zum Selbstmanagement oder zur Selbstsorge gefunden haben: „Nach über 20 Jahren habe ich keine Motivation mehr. Die Luft ist raus. Auch die vielen befristeten Teilzeitstellen die es vor 10-15 Jahren kaum gab, kotzen mich an. Die Entwertung meines Abschlusses ist entwürdigend.“ Überholt ist eine Unternehmenskultur nach dem Motto: „Die da oben wissen, was sie tun und sagen es denen da unten“. Dass das so nicht mehr funktioniert, beklagen alle Medien, Berater und Speaker.

Die Anregungen bei dem Vortrag von Frederic Laloux, kommen meines Erachtens zur rechten Zeit.

Akut herrscht echter Fachkräftemangel bei Sozialarbeitern, Erziehern usw., extreme Arbeitsverdichtung und Preiskämpfe auf dem „Dienstleistungsmarkt der soziale Arbeit“.

Ich plädiere dafür, das wir, die gut ausgebildeten sozial Arbeitenden uns neues Handwerkszeug für eine neue Selbstkompetenz aneignen, ganzheitlich denken und Visionen zulassen bzw. offen dafür sind. Kollege Hendrik Epe hat einen anregenden Artikel dazu verfasst: 4 Gründe, warum sich Sozialarbeiter mit Selbstmanagement beschäftigen müssen.

Die Kliniken Heiligenfeld (Klinikgruppe mit dem Schwerpunkt psychosomatischer Behandlung) und das niederländische Unternehmen „buurtzorg“ (Häuslicher Pflegedienst) sind gute Vorbilder für neue Organisationsformen mit hoher Mitarbeitermotivation. Innerhalb dieser Organisationen ist ein Umdenken längst Wirklichkeit geworden.

Ich glaube, dass eine Öffnung zu innovativen Sichtweisen,
Konzeptentwicklungen mit den Mitarbeitenden
und deren Umsetzungen unabdingbar sind,
damit die Sozialarbeitenden und die sozialen non-profit Organisationen eine Chance haben, gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden.

Frederic Laloux  hat ein Grundlagenbuch geschrieben. „Reinventing Organizations: Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit“. Er zeigt auf, wie  eine integrale Organisationsentwicklung möglich ist. Wie in seinem mitreißenden Vortrag, analysiert und bescheibt er, dass auch soziale Organisationen ganzheitlich, selbst-organisierend und sinnerfüllend agieren können. Er erkennt eine Organisationen als einen lebendigen Organismus mit all seiner Komplexität in einem komplexen Umfeld. Die grundsätzlichen Neuerungen dieser evolutionären Organisationsform finden sich in den Bereichen Selbstmanagement, Ganzheitlichkeit und im evolutionären Zweck. Leseprobe und zu bestellen https://www.amazon.de/Reinventing-Organizations-Gestaltung-sinnstiftender-Zusammenarbeit/dp/3800649136

„Reinventing Organizations“  beim Verlag vahlen: http://www.vahlen.de/productview.aspx?product=14174799

Tool-Lernen-gesund-zu-arbeiten

Online-Projekt sagt Stress den Kampf an: Immer mehr Berufstätige leiden unter psychischen Erkrankungen. Ein Projekt will mit einem Online-Analyseprogramm helfen, Stressfaktoren rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

PsyGA steht für “Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz” und will darüber informieren, wie sich Beschäftigte vor zu viel Stress schützen und Belastungen entgegenwirken können. Entstanden ist es im Rahmen der Initiative “Neue Qualität der Arbeit” des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK).

Stressoren und Ressourcen
“Es geht darum, Belastungsfaktoren zu identifizieren”, sagt Jessica Lang, Professorin für Betriebliche Gesundheitspsychologie am Institut für Arbeitsmedizin der Uniklinik RWTH Aachen. Sie hat für das Projekt ein eLearning-Tool entwickelt, das im Internet abgerufen werden kann. Anhand eines Fragenkataloges analysiert das Programm die individuellen Be- und Entlastungsfaktoren des Probanden, die sogenannten Stressoren und Ressourcen.

“Solange es mehr Ressourcen als Stressoren gibt oder das Verhältnis zumindest ausgeglichen wird, trägt das zur psychischen Gesundheit bei”, erläutert Lang. Kippe das Verhältnis, könne sich langfristig daraus eine psychische Erkrankung ergeben. Unter den Ressourcen verbucht sie etwa die Vielfältigkeit der Aufgabe, den Handlungsspielraum, eine klare Zuständigkeit, gute Arbeitsmittel, die Möglichkeit zur Fortbildung sowie ein nettes Kollegium. Stressoren könnten dagegen eine Über- oder Unterforderung, eine ständige Erreichbarkeit auch zu Hause, Zeitdruck sowie ein schlechter Umgang mit den Kollegen sein.

“Am Ende erstellt das Tool eine individuelle Bilanz und gibt Handlungsempfehlungen”, berichtet Lang. So könne das Programm zum Beispiel dazu raten, das Gespräch mit einer Führungskraft zu suchen, und den Arbeitnehmer mit konkreten Tipps und Beispielen auf ein solches Gespräch vorbereiten. Eine andere Empfehlung seien etwa Entspannungstechniken. Dabei könne das Tool auch ermitteln, welche Methode dem Betroffenen besonders liegen könnte: “Insgesamt dauert das Ganze etwa 45 Minuten.”

2015-09-15-psyga-e-learning-tool

http://www.inqa.de/DE/Service/Meldungen/2015/2015-09-15-psyga-e-learning-tool.html